22. Mai 2026, 11:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Wer Starlink nutzt, muss in Deutschland zahlen. Ab Juni 2026 erhöht der Satelliteninternet-Anbieter sämtliche Preise für Privat- und Reisetarife – teilweise deutlich.
Höhere Preise für alle Privatkundentarife
Starlink hebt zum Juni 2026 sämtliche Deutschlandtarife für Privatkunden an. Betroffen sind alle drei verfügbaren Internetpakete. Der günstigste Tarif mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s steigt von bislang 29 auf künftig 35 Euro pro Monat. Für das mittlere Paket mit bis zu 200 Mbit/s werden statt 49 künftig 55 Euro fällig.
Auch beim teuersten Angebot zieht der Anbieter die Preise an. Der schnellste Tarif kostet künftig 75 statt bisher 69 Euro pro Monat. Als Gründe nennt Starlink den Ausbau der Netzwerkkapazitäten, Verbesserungen bei Stabilität und Zuverlässigkeit sowie steigende Betriebskosten. Gleichzeitig verweist das Unternehmen laut „Digitalfernsehen“ auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Satelliten-Internet.
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Auch mobile Starlink-Tarife werden teurer
Nicht nur stationäre Anschlüsse sind von der Preiserhöhung betroffen. Auch die mobilen Reisetarife von Starlink verteuern sich ab Juni. Das Paket mit 100 Gigabyte Datenvolumen steigt von 40 auf 45 Euro monatlich. Für den unbegrenzten Reisetarif verlangt der Anbieter künftig 95 statt bisher 89 Euro.
Am eigentlichen Leistungsumfang der Tarife soll sich laut Starlink nichts ändern. Kunden erhalten also trotz höherer Preise keine zusätzlichen Funktionen oder höhere Geschwindigkeiten. Bestehende Rabatt-, Aktions- oder Einführungspreise bleiben allerdings bis zum Ablauf der jeweiligen Laufzeit bestehen. Erst danach greifen automatisch die neuen Standardpreise.
Österreich bleibt vorerst beim alten Preisniveau
Die Preisstruktur von Starlink unterscheidet sich weiterhin je nach Land. In Österreich gibt es inzwischen zwar ebenfalls die aus Deutschland bekannte Aufteilung in drei Privatkundentarife, die Preise bleiben dort bislang aber auf dem bisherigen deutschen Niveau.