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Minions statt Fritzbox

Dieser Router wird zum Internet-Star

Zwei gelbe Router im Minion-Design stehen nebeneinander auf einer weißen Fläche. Das größere Modell links hat einen längeren Körper, eine graue Brille mit zwei großen Augen, drei schwarze Haarsträhnen auf dem Kopf und eine blaue Latzhose. Das kleinere Modell rechts besitzt ebenfalls eine graue Brille, zwei unterschiedlich gefärbte Augen und eine blaue Latzhose. Beide Geräte haben schwarze Hände und Füße. Im Hintergrund ist eine unscharfe blau gefärbte Struktur mit rechteckigen Formen zu sehen.
Die Minions-Router Kevin und Bob kombinieren auffälliges Design mit moderner WLAN-Technik Foto: DAVOLINK
Volontär

2. Oktober 2026, 16:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Ein WLAN-Router in Form eines Minions sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Hinter dem ungewöhnlichen Design steckt jedoch deutlich mehr als nur ein Marketing-Gag.

Router gehören normalerweise zu den unscheinbarsten Technikprodukten überhaupt. Umso überraschender ist der aktuelle Hype um ein Modell, das aussieht wie die Minions-Figur Kevin aus den Animationsfilmen von Illumination. Fotos und Videos des Geräts verbreiten sich derzeit auf Plattformen wie Instagram und in Technik-Foren. Viele Nutzer halten den Router im ersten Moment für Fan-Merchandise oder ein Spielzeug.

Auch interessant: Der Unterschied zwischen WLAN und WiFi

Genau dieser Kontrast macht den Erfolg des Geräts aus. Während die äußere Hülle an eine Filmfigur erinnert, verbirgt sich im Inneren vollwertige Netzwerktechnik. Der ungewöhnliche Look hebt sich deutlich von den meist schwarzen oder weißen WLAN-Routern ab, die in vielen Haushalten stehen. Dadurch entwickelte sich das Gerät binnen kurzer Zeit zum Internet-Phänomen.

Hinter dem Minion steckt moderne WLAN-Technik

Der virale Router trägt den Namen „Minions Kevin“. Er ist jedoch nicht das einzige Modell der Reihe. Hersteller Davolink bietet außerdem eine Variante im Design der Figur Bob an. Beide Geräte setzen auf Wi‑Fi 6E. Der WLAN-Standard nutzt neben den bekannten 2,4- und 5-GHz-Bändern auch den 6-GHz-Bereich und kann dadurch zusätzliche Kapazitäten bereitstellen.

Nahaufnahme der Rückseite eines gelb-blauen Routers im Minion-Design. In einen mit „LAN“ beschrifteten Anschluss ist ein Netzwerkkabel eingesteckt. Unterhalb befinden sich weitere Anschlüsse sowie ein eingestecktes Stromkabel. Auf dem Gehäuse sind die Beschriftungen „LED“, „WPS“, „RESET“ und „POWER“ zu sehen. Links im Vordergrund ist ein weiterer Router desselben Designs unscharf angeschnitten. Die Kontrollleuchten am Netzwerkanschluss leuchten grün und orange.
Die Router-Modelle Kevin und Bob stammen vom südkoreanischen Hersteller Davolink Foto: DAVOLINK

Dass die Router nicht nur interessant aussehen, zeigt ein Test des Portals RTINGS. Dort überzeugte insbesondere das Modell Kevin mit hohen Geschwindigkeiten auf kurze Distanz. Zur Ausstattung gehört zudem ein 2,5-Gigabit-WAN-Anschluss für schnelle Internetanschlüsse. Damit richten sich die Router vor allem an Nutzer, die modernes WLAN mit einem außergewöhnlichen Design verbinden möchten.

Wer hinter Kevin und Bob steckt

Hersteller der Geräte ist das südkoreanische Unternehmen Davolink. Die Firma entwickelt Netzwerk- und Kommunikationstechnik und vertreibt verschiedene Router- und WLAN-Lösungen. Die Minions-Modelle entstanden als lizenzierte Sondereditionen rund um die bekannten Filmfiguren Kevin und Bob.

Für Interessenten in Deutschland gibt es allerdings einen Haken. Die Router werden hierzulande derzeit nicht offiziell angeboten. Wer eines der Geräte besitzen möchte, muss deshalb meist auf einen Import zurückgreifen. Das dürfte den Kultstatus noch verstärken. Während die meisten Router möglichst unauffällig sein wollen, ziehen Kevin und Bob genau mit dem Gegenteil die Aufmerksamkeit auf sich.

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