18. Dezember 2025, 10:24 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Fritzbox-Router senden Diagnosedaten an den Hersteller Fritz! (ehemals AVM). Viele Nutzer fragen sich jedoch, welche Informationen genau übertragen werden – und wie sich die Funktion wieder abschalten lässt.
Hersteller von Hard- und Software erfassen regelmäßig Diagnosedaten von Nutzern, um frühzeitig Mängel zu identifizieren und Geräte oder Anwendungen zu optimieren. Oft ist jedoch unklar, welche Informationen die Hersteller genau sammeln und wie man die Diagnosefunktion deaktivieren kann. Besonders Router, die zentrale Geräte im Heimnetzwerk sind, spielen eine bedeutende Rolle in der Datenübertragung. Fritzboxen bilden hier keine Ausnahme.
Diagnosefunktion der Fritzbox finden
Schon bei der Einrichtung einer Fritzbox können Nutzer entscheiden, ob die Diagnosefunktion aktiviert bleibt oder nicht. Alle relevanten Einstellungen lassen sich im Routermenü vornehmen. So geht’s:
- Den Browser öffnen und https://fritz.box/ in die Adresszeile eingeben.
- Danach mit dem Gerätepasswort anmelden.
- Im Menü „Internet“ wählen und danach „Zugangsdaten“.
- Unter dem Reiter „Fritz!-Dienste“ können die Diagnose-Einstellungen eingesehen und geändert werden.
- Unter „Diagnosezusammenfassung ansehen“ kann man sich alle seine übertragenen Daten als Textdatei absichern und ansehen
Zu den übermittelten Daten gehören die Produkt-ID der Fritzbox, der Software-Stand und Details zur Konfiguration. WLAN-Namen und Passwörter werden jedoch nicht an Fritz! weitergeleitet.
Übermittelte Daten der Fritzbox
Die Fritzbox übermittelt Informationen zur verwendeten Firmware-Version an Fritz!. Das ist notwendig, damit das Gerät Updates erkennen und installieren kann. Diagnosedaten helfen dem Hersteller, das Produkt zu verbessern, indem Fehlerberichte gesendet werden. Aktivieren Sie „Diagnose und Wartung“, erlauben Sie Fritz!, auf die Fritzbox zuzugreifen, um ausgewählte Diagnosedaten abzurufen. Dies erleichtert den Support, wenn Verbraucher Hilfe benötigen.
Alternativ kann man unter https://169.254.1.1/support.lua nach dem Log-in mit dem Geräte-Kennwort selbst einen umfassenden Diagnosebericht erstellen und an den Fritz!-Support senden.