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Schlechtes WLAN? Dieses Gerät kann Schuld haben

Wenn das WLAN streikt, kann es ein einem bestimmten Gerät liegen, das viele zu Hause haben
Wenn das WLAN streikt, kann es ein einem bestimmten Gerät liegen, das viele zu Hause haben Foto: Getty Images/Tetra images RF
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Adrian Mühlroth
Redakteur

14. Oktober 2025, 13:31 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Oft hat bei Internetproblemen gar nicht die Leitung selbst, sondern das heimische Wi-Fi-Netzwerk Schuld. Es gibt etliche Faktoren, die die Leistung beeinflussen können: Distanz, Hindernisse – und Störsender. Denn viele andere Geräte funken auf dem gleichen Frequenzband wie das WLAN. Besonders eines davon, das in vielen Haushalten zu finden ist, kann die Übertragung massiv beeinflussen: das Babyfon.

Warum ein Babyfone das WLAN ausbremst

Mittlerweile unterstützen moderne Internetrouter mit Wi-Fi 6E drei Frequenzbänder: 2,4 Gigahertz, 5 GHz und 6 GHz. Letztere gelten als weniger frequentiert und können dadurch einen stabileren und performanteren Web-Zugriff ermöglichen. Dennoch müssen die Router auch noch auf dem 2,4-GHz-Band senden. Denn hier sind viele ältere Geräte und IoT-Systeme – etwa Funksteckdosen und Lampen für Smart Homes – angesiedelt.

Lesen Sie auch: Der Unterschied zwischen WLAN und Wi-Fi

Doch das 2,4-GHz-Band kommt auch für unzählige andere Anwendungen zum Einsatz. Geräte mit Bluetooth, Funktelefone und sogar Mikrowellen nutzen diese Frequenzwellen. Laut „Chip.de“ kann aber vor allem das Babyfon die WLAN-Verbindung stören. Das kann zu Unterbrechungen beim Streaming führen, Downloads verlangsamen und generell die Verbindung instabiler wirken lassen. Warum gerade Babyfone? „Chip.de“ zufolge stehen die Empfänger besonders nah an den Routern oder in deren Signalreichweite – und verstärken so den Effekt.

WLAN-Verbindung verbessern – so geht’s

In einem ersten Schritt kann es helfen, den Abstand zwischen Router und Babyfon zu vergrößern, um die Störwirkung zu verringern. Abgesehen davon sollte der Router möglichst zentral platziert sein, um alle Räume abdecken zu können. Auch schränken Abdeckungen wie Metalltüren die Signalleistung deutlich ein – ein freistehender Router performt am besten.

Praktisch alle Router unterstützen zudem mittlerweile neben dem 2,4-GHz-Band auch das 5-GHz-Band. Auf dieser Frequenz funken erheblich weniger Geräte, weshalb mehr Bandbreite für einzelne Nutzer zur Verfügung steht. Doch auch hier kann es mittlerweile zu Engpässen kommen. Deshalb können moderne Router mit Wi-Fi 6E oder Wi-Fi 7 zusätzlich auf dem 6-GHz-Band senden.

Oft laufen bei Routern die verschiedenen Frequenzbänder ab Werk mit unterschiedlichen SSIDs (Netzwerknamen). Falls nicht, lässt sich das oft mit ein paar Handgriffen in den Router-Einstellungen ändern. Geräte, die auf mehr Bandbreite und eine stabile Verbindung angewiesen sind, sollten dann mit dem 5-GHz- oder 6-GHz-Band verbunden werden.

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