Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Fritz! Fritzbox News Router Alle Themen
Ab sofort

Aus für AVM! Fritzbox-Hersteller benennt sich um

Eine Fritzbox 7690
Die Fritzbox-Hersteller von AVM heißen in Zukunft einfach Fritz! Foto: Fritz! GmbH
Artikel teilen
Manuel Schellhardt

5. August 2025, 16:38 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Der Berliner Hersteller AVM, bekannt für seine FritzBox-Router, ändert seinen Unternehmensnamen zu Fritz! Die Entscheidung fällt aufgrund der höheren Markenbekanntheit von Fritz im Vergleich zu AVM.

AVM, gegründet 1986 von vier Studenten in Berlin, ist einer der Marktführer in der Kommunikationstechnik Deutschlands. Mit Produkten wie WLAN-Routern, WLAN-Verstärkern und Smart-Home-Technik versorgt das Unternehmen viele deutsche Haushalte mit schnellem Internet via DSL, Kabel, Glasfaser und sogar Mobilfunk-Internet. Modelle wie die FritzBox 7690 oder die FritzBox 6690 Cable gehören zu den Top-Routern auf dem Markt.

Aus AVM wird Fritz!

Der ursprüngliche Name AVM, abgeleitet von „Audiovisuelles Marketing Computersysteme Vertriebs GmbH“, geht auf die Anfänge als BTX-Dienstleister zurück. Die etwas sperrige Bezeichnung vereinfachte man dann mit „AVM“. Nach und nach distanzierte sich das Unternehmen vom ursprünglichen ISDN-Karten-Angebot, und 2004 wurde der erste AVM-Router herausgebracht. Die allererste FritzBox war eine Innovation, da sie Modem und Router zugleich war und zwei eigentlich separate Geräte vereinte. Damit wurde sie zum ersten massentauglichen DSL-Router in Deutschland.

Da die Marke Fritz! viel bekannter ist als AVM, entschied der Hersteller nun, sie für die gesamte GmbH zu nutzen. Das geht jetzt aus einer offiziellen Pressemitteilung hervor. „Mit einer Markenbekanntheit von rund 80 Prozent in Deutschland und der herausragenden Relevanz bei den Kunden gehört FRITZ! zu den bekanntesten Marken im Bereich Heimnetz, Internet und Smart Home. Währenddessen liegt die Bekanntheit der Unternehmensmarke AVM deutlich darunter. Daher präsentiert sich das Unternehmen ab sofort unter dem Namen FRITZ!, um eine klare, einheitliche und noch unmittelbarere Wiedererkennbarkeit zu schaffen“, so der Konzern.

Fritz hätte auch Horst sein können

Die Idee hinter dem Produktnamen Fritz war einfach: Der Hersteller suchte einen Namen, der einprägsam war und zugleich das Gütesiegel „Made in Germany“ repräsentierte. Was bot sich besser an als der klassische deutsche Name Fritz? Rund um den Globus bringt man ihn mit Deutschland in Verbindung.

Übrigens soll sogar der Name Horst zur Auswahl gestanden haben – letztendlich entschied man sich aber dagegen. Trotz der Namensänderung soll sich nichts für Kunden oder Geschäftspartner ändern. Wie es mit dem Unternehmen als Solches in Zukunft weitergeht, muss sich noch zeigen. Seit Ende 2024 steht Fritz! unter neuer Führung.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.