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Vorsicht vor Betrug!

Verbraucherzentrale warnt vor Rentenportalen im Internet

Die Verbraucherzentrale warnt vor kostenpflichtigem Rentenservice im Netz
Die Verbraucherzentrale warnt vor kostenpflichtigem Rentenservice im Netz Foto: Getty Images
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Rainer Schuldt

13. April 2026, 11:14 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Menschen, die online Rentenunterlagen anfordern möchten, stoßen schnell auf kostenpflichtige Angebote. Genau das passiert aktuell beim Portal rentnerauskunft.de, das viele Beschwerden auslöst. Dabei geht es auch um sehr sensible Daten.

Wer im Internet eine Rentenauskunft, Bescheinigungen für die Steuer oder Infos zur Altersrente sucht, landet schnell auf rentnerauskunft.de. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt ausdrücklich vor diesem Rentenportal. Es gibt derzeit viele Beschwerden über die Website. Das Problem: Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Drittanbieter. Alle Informationen können eigentlich direkt bei der Deutschen Rentenversicherung kostenlos angefordert werden.

29,90 Euro Gebühr und Verwechslungsgefahr

Das Portal wird von einem Unternehmen aus London betrieben. Der Anbieter verlangt für die Nutzung 29,90 Euro. Dafür werden Daten gesammelt, verarbeitet und an die Deutsche Rentenversicherung weitergeleitet.

Problematisch ist vor allem das Design der Seite. Da sie der offiziellen Website der Rentenversicherung stark ähnelt, verwechseln Nutzer sie leicht. Zusätzlich sind dort persönliche Daten wie Name, Adresse und Versicherungsnummer einzugeben. Das stellt ein hohes Risiko für die Daten dar.

Vorsicht bei Bestellungen und Verträgen

Besonders kritisch ist der Bestellbutton. Dort stand zunächst nur „Anfordern“ und der Hinweis auf die Kosten fehlte. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch entsteht bei Nutzung des Buttons kein wirksamer Vertrag. Somit tritt keine Zahlungspflicht in Kraft.

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Inzwischen hat der Betreiber den Button angepasst und korrekt beschriftet. Trotzdem sollten Rechnungen von rentnerauskunft.de genau geprüft werden. Im Zweifel besteht das Recht, solchen Forderungen zu widersprechen. Die Verbraucherschützer bieten dafür einen passenden Musterbrief an.

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