Design-Kniff

Warum haben Apple-Kopfhörer diese komischen Löcher?

Seit 2012 sind die EarPods in ihrer aktuellen Form auf dem Markt.
Foto: Getty Images

Viele Apple-Nutzer haben sie fast täglich in den Händen: die Earpods. Doch warum haben die Kopfhörer von iPhone, iPad & Co. eigentlich drei Löcher? TECHBOOK erklärt es.

Die Produkte von Apple sind für ihr schlichtes und funktionales Design bekannt. Doch nicht immer ist sofort ersichtlich, was sich die Entwickler bei ihren Konstruktionen gedacht haben. Bestes Beispiel: die Earpods. Jeder, der die Standard-Kopfhörer von iPhone und iPod schon einmal in der Hand hatte, weiß, dass die Ohrstöpsel drei Löcher haben. Doch warum eigentlich?

Was wie eine zufällige Designentscheidung wirkt, hat in Wahrheit ein paar ziemlich gute Gründe: Die meisten herkömmlichen In-Ear-Kopfhörer passen sich genau an das Ohr an und bilden ein Vakuum im Gehörgang, damit sie nicht verrutschen oder herausfallen.

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Durch die Löcher an den Innen- und Außenseiten der Hörer brechen die Earpods dieses Vakuum auf. Das sorgt für einen besseren Sound, weil die kleinen Klangmembranen in den Hörern ohne den Außendruck durch das Vakuum besser schwingen können. Vor allem Bassfrequenzen klingen dadurch satter.

Auch beim Telefonieren mit Headset hat der Verzicht auf das Vakuum seine Folgen: Wenn Kopfhörer den Gehörgang luftdicht versiegeln, sorgt das dafür, dass man seine eigene Stimme anders hört als normal. Durch die drei Löcher gibt’s stattdessen einen natürlichen Stimmklang.

Ganz nebenbei wird durch das Design auch das nervige pochende Geräusch beseitigt, wenn das Kopfhörerkabel etwa beim Laufen gegen den eigenen Körper schlägt.

Apple führte diese Konstruktionsweise 2012 ein und hat bis heute daran festgehalten: Auch die kabellosen Airpod-Kopfhörer haben mehrere Löcher.

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