Neues Gadget

Der PI Charger lädt ihr Smartphone bald über die Luft

Ladematten und Stecker sind Oldschool. Der „PI Charger“ verspricht drahtloses Laden über die Luft.
Foto: PI Inc.

Erst kürzlich stellte Apple seine neuen iPhones vor, die nun auch kabellos Laden, sofern man eine Ladestation hat. Dass diese künftig auch überflüssig werden könnten, zeigt der PI Charger: Dieser will Smartphones einfach über die Luft aufladen.

Nachdem Apple vor einigen Tagen ankündigte, dass das iPhone 8 und das iPhone X drahtloses Laden ab Werk bekommen, sticht ein neues Unternehmen aktuell am Markt hervor. Mit dem PI Charger wollen die Erfinder das bisher Mögliche noch weiter verschieben: Das Smartphone muss zum Laden nicht mehr auf eine Station gelegt werden, sondern lädt in der Nähe einer Basisstation über die Luft!

Im Umkreis von 30 Zentimetern soll PI Smartphones und Tablets aufladen.Foto: PI Inc.

Bis zu 4 Smartphones über die Luft laden

Dabei muss das Gerät nur in 30 Zentimeter Abstand zur Station liegen. Die Energie wird dann über ein Magnetfeld ans Smartphone geleitet. Die Theorie des WLAN-Ladens erfüllt der PI Charger jedoch nicht. Das Ladegerät kann bis zu vier Tablets und Smartphones mit voller Kraft gleichzeitig aufladen. Bei Tablets, die kein induktives Laden (Qi-Laden) unterstützen, benötigt man natürlich noch eine entsprechende Schutzhülle.

Bald auch Laptops unterstützt

Aktuell hat der PI Charger eine Leistung von 20 Watt. Doch in künftigen Generationen, so die Entwickler, wäre auch eine höhere Leistung möglich. Dann könnten etwa Laptops ebenfalls drahtlos mit Strom versorgt werden. Bisher ist das Gerät eigenständig. Doch die Erfinder stehen aktuell auch in Gesprächen mit anderen Herstellern. So wäre eine Integration der Technologie in Google Home oder Amazons Alexa durchaus praktisch und denkbar.

Mit voller Leistung kann PI bis zu vier Geräte gleichzeitig laden. Bei mehr Geräten wird die Ladeleistung reduziert.Foto: PI Inc.

Bleibt als Manko nur der hohe Preis: Rund 200 US-Dollar wird der PI Charger kosten. Die ersten Geräte sollen schon im kommenden Jahr bei ihren Besitzern sein.

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