„Die Höhle der Löwen“

Wie Ihr Hund mit „Furryfit“ fit werden soll

Micha (l.) und Jona Neubert präsentieren mit „Furryfit“ einen Aktivitäts- und Gesundheitstracker für Hunde
Micha (l.) und Jona Neubert präsentieren mit „Furryfit“ einen Aktivitäts- und Gesundheitstracker für Hunde
Foto: MG RTL D/Bernd-Michael Maurer

In der Sendung „Die Höhle der Löwen“ wird es dieses Mal sportlich: Die Gründer von „Furryfit“ stellen ihren Fitnesstracker für den Hund vor. Am Ende reichte die Idee allerdings nicht für einen Deal.

Labrador Dante war es, der den Unternehmer Jona Neubert auf eine Idee brachte. „Nach einer ausgiebigen Jogging-Runde mit meinem Labrador Dante merkte ich, dass ich zwar meine Aktivität und Gesundheit aufzeichnen kann, aber nicht die vom meinem Hund“, sagt Neubert gegenüber TECHBOOK. Genau das will „Furryfit“ aber ändern. Mittels eines Trackers, der am Halsband befestigt wird, und einer App soll der Gesundheitszustand des Hundes datenbasiert kontrolliert werden können.

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So funktioniert Furryfit

Formal unterscheiden sich die Fitnesstracker für den Hund nicht wirklich von dem für den Menschen. Die Funktionsweise ist wie ein Tracker beim Menschen. „Aktivitätsdaten werden aufgezeichnet und später mit dem Smartphone und einer App ausgelesen. Mit den zusammen mit Tierärzten entwickelten Algorithmen können wir gesundheitsrelevante Daten anhand von Graphen und Berechnungen darstellen. Dazu zählen zum Beispiel die Ruhezeiten, die aktiven Phasen und der Kalorienverbrauch“, erklärt Neubert.

Die App zeigt so etwa auch an, ob der Hund möglicherweise Verlustängste hat und alleine in Haus unruhig wird. Ist der Hund zudem ungewöhnlich faul, könnte dies auf Krankheiten hindeuten. Auch die täglich verbrauchten Kalorien werden gemessen und sollen Besitzern helfen, das Futter noch besser anzupassen.


Foto: Furryfit

So lief der Pitch bei „Die Höhle der Löwen“

Selbst nach die Aktivität des Hundes zu tracken, das ist für Frank Thelen zu viel. Der Unternehmer steigt aus. Zu Hunden hat Georg Kofler keinen Bezug und möchte ebenso keinen Deal eingehen. Carsten Maschmeyer möchte noch mehr über den aktuellen Entwicklungsstatus, wie etwa Futter-Empfehlungen wissen.

„Ich finde das Thema super“, sagt Ralf Dümmel. Vor allem in Anbetracht der vielen Tracking-Apps, die bereits auf dem Markt sind, und bei elf Millionen Hunden in Deutschland sieht er auch für den Fitnesstracker für den Hund einen großen Markt. Da das Produkt auf einer App basiert, fühlt sich Dümmel bei dem Produkt nicht wohl. Er möchte nicht investieren.

Löwin Dagmar Wöhrl findet das Produkt dagegen sehr spannend, möchte am liebsten gemeinsam mit Carsten Maschmeyer investieren. Der Löwe hat aber kein Interesse an dem Pitch, ein gemeinsames Investment ist daher nicht machbar. „Sie haben viel zu viel Bewertung“, bemängelt Maschmeyer den Pitch. Der Wert des Unternehmens sei zu hoch berechnet. Auch würde eine Such-Funktion via GPS des Tieres beim Produkt fehlen. Und noch etwas fehlt Maschmeyer: das Feuer und die Leidenschaft bei den Gründern. Obwohl Wöhrl eine große Hunde-Liebhaberin ist, steigt sie aus dem Deal aus. Am Ende geht kein Löwe den Deal ein.

„Dadurch, dass wir ein innovatives und somit etwas erklärungsbedürftiges Produkt haben, haben wir damit gerechnet, dass vielleicht nicht alle Löwen sofort verstehen worum es geht“, erklärt Jona Neubert. Es sei nämlich nicht hauptsächlich um die Fitness des Hundes gegangen, sondern vielmehr um eine allgemeine Gesundheitskontrolle des Vierbeiners. „Alles in allem war die Bewertung aber durchweg positiv. Für uns ging es nach der Höhle darum unser Produkt und die Webseite für die Ausstrahlung und den bevorstehenden Ansturm vorzubereiten“, resümiert Neubert gegenüber TECHBOOK den Pitch.

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