Kaufberatung

Das sind die 5 besten OLED-Fernseher

OLED-TV
TECHBOOK hat die besten OLED-TVs für Sie herausgesucht
Foto: Getty Images

Schwarz wie die Nacht, weiß wie frisch gefallener Schnee – und dazu brillante, atemberaubende Farben. So sehen die Bilder eines Fernsehers mit der momentan besten Bildschirmtechnik OLED aus.

Das Kürzel steht für „Organic Light Emitting Diode“ und beschreibt bereits die große Stärke von OLED-Fernsehern: Weil die Bildpunkte von selbst leuchten („Light Emitting“), braucht so ein TV-Gerät im Gegensatz zu klassischen LCD-Modellen keine Hintergrundbeleuchtung. Wenn ein Pixel also schwarz anzeigen soll, bleibt es einfach aus. Damit ist die Anzeige dann auch wirklich pechschwarz – im Gegensatz zu LCD, bei dem immer noch ein wenig die Hintergrundbeleuchtung durchschimmert. Und das ist nur eines der Geheimnisse der überragenden Bildqualität.

Bleibt ein Hauptnachteil: Wegen der aufwändigeren Produktion und der geringeren Stückzahlen sind OLED-TVs immer noch teurer als „normale“ LCD-Fernseher. Aber Fans von Filmen, Serien, Sport und Videospielen wollen meist nie mehr zurück zu LCD, zur Technik von gestern. TECHBOOK stellt in seinen „Top 5“ fünf OLED-Fernseher vor, die ihr Geld garantiert wert sind.

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LG OLED 55C97LA

Foto: LG

Wer hat’s erfunden? Die Koreaner! LG zählt zu den OLED-Pionieren, und verfeinert die Technik seit Jahren immer weiter. Der Vorgänger 55C8 ist nach wie vor mit Note 1,5 der beste Fernseher in der Rangliste von Warentest. Nun ist der Nachfolger 55C9 zu haben – wobei die „55“ für 55 Zoll Bildschirmgröße steht, und das „C9“ für die Modellgeneration. Im Vergleich zum Vorgänger sind vor allem der stärkere Alpha9-Prozessor und der schnellere HDMI 2.1-Anschluss dazugekommen. Wer sich für rund 1.300 Euro den C8 aus dem Vorjahr holt, verpasst wenig und genießt die gleiche spektakuläre Bildqualität – spart aber einige 100 Euro.

Vorteile: Exzellente Unterstützung für Netflix, Amazon Prime Video oder DAZN / Top-Bedienung mit Mauscursor / HDMI 2.1 perfekt für Spielkonsolen

Nachteile: Klang solide, aber nicht überragend / Neuer Bildstandard HDR10+ fehlt

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LG OLED 55C97LA


✔️ Energieklasse A
✔️ RMS-Leistung: 40 W
✔️ Soundmodus: Clear Voice III

Panasonic TX-55FZW954


Foto: Panasonic

Die Japaner haben hier nicht nur aufs Bild geachtet (das erwartungsgemäß brillant ist), sondern auch auf den Klang. Weil gerade die extrem flachen OLED-Fernseher kaum mehr Platz für eingebaute Boxen haben, ist der Sound oft dünn wie Papier. Damit das beim 55FZW954 nicht passiert, hat Panasonic im Standfuß eine eigene Soundbar integriert. Sie kann eine echte Heimkino-Anlage zwar nicht ersetzen, liefert den Ohren aber hörbar mehr Action als klassische Lautsprecher nur im Gehäuse. Top ist der Pana auch in Sachen Anschlüsse – vom SD-Kartenleser für Urlaubsfotos bis hin zu zwei CI+-Slots für Bezahlfernsehen.

Vorteile: Ton ebenso top wie das Bild / Recht geringer Stromverbrauch

Nachteile: Menüführung veraltet / Weniger Apps mit Firefox OS / Design sehr schlicht

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PANASONIC TX-55FZW954


✔️ 55 Zoll/139 cm
✔️ OLED 4K
✔️ SMART TV

Loewe bild 5.55


Foto: Loewe

Der fränkische Traditionshersteller befindet sich gerade wieder in Turbulenzen. Nach der Insolvenz wurde die Produktion in Kronach am 1. Juli eingestellt, der Name „Loewe“ musste bereits an die Beteiligungsfirma RiverRock verpfändet werden. Das ist jammerschade. Denn das Design von Fernsehern wie dem bild 5.55, das Legende Bodo Sperlein geschaffen hat, ist grandios. Und die Bildqualität kann locker mit LG oder Panasonic mithalten. Leider war der Preisaufschlag für das „Made in Germany“ den meisten Kunden zu hoch. Aber nach der Insolvenz winken Schnäppchen – auch für das größere 65-Zoll-Modell bild 5.65 (ab 3.600 Euro).

Vorteile: Toller und klarer Klang auch für ältere Zuschauer / Einfache und praktische Bedienung

Nachteile: Schwache Netflix-Unterstützung / Weitere Software-Updates fraglich / Sehr teuer

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Loewe bild 5.55


✔️ Integrierte 1 TB Festplatte
✔️ Twin-Tripple Tuner
✔️ Energieklasse B

Philips 55OLED903


Foto: Philips

Der Holländer fällt in jedem Wohnzimmer gleich doppelt auf. Dafür sorgt zunächst die spektakuläre Raumbeleuchtung „Ambilight“, die Philips bis heute nicht an andere Hersteller lizensiert. Sie wirft die Farben des TV-Bilds an die Wand dahinter und zur Seite – die dann zum Beispiel bei einem Fußballspiel grün leuchten. Ein grandioser Effekt, der einen förmlich ins Fernsehbild einsaugt. Ebenso aufwändig ist der Sound, für den Philips mit dem englischen Audiospezialisten Bowers & Wilkins zusammenarbeitet. Zwei Hochtöner und eine Bassbox sorgen für einen ebenso satten wie fein differenzierten Klang.

Vorteile: Erstklassiges 4K-Upscaling von HD-Material / Bereits für HDR10+ vorbereitet / Update auf Android 8 sorgt für bessere Bedienung

Nachteile: Hoher Stromverbrauch / Kein Unterstützung für Bildstandard Dolby Vision

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Philips 55OLED903


✔️ 4K Ultra HD
✔️ Triple Tuner
✔️ Android Smart TV

Sony KD-55AF9 


Foto: Sony

It’s not a Trick – it’s a Sony! Frei nach ihrem klassischen Motto packen die Japaner so gut wie alles in ihr OLED-Gerät, was momentan technisch machbar ist. Mit HDR10, HLG und Dolby Vision sind alle aktuellen Standards für extrem kontraststarke HDR-Bilder an Bord. Und Sonys X1-Extreme-Prozessor berechnet die Bilder so, dass selbst Standard-HD-Material oft genug an 4K erinnert. Das OLED-Display wirkt außerdem extrem plastisch, beinahe wie 3D. Das Bild des Sony ist so exzellent, dass sich in großen Wohnzimmern der Griff zum 65-Zoll-Pendant KD-65AF9 (ab 2.700 Euro) förmlich aufdrängt. Aber das gilt ohnehin für alle hier vorgestellten OLED-Fernseher.

Vorteile: Auch HD-Bilder brillant / Gute Integration in Heimaudio-Systeme

Nachteile: Unpraktische Menüführung / Hoher Stromverbrauch / Teuer

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Sony KD-55AF9


✔️ 139 cm Bilddiagonale
✔️ Dolby Vision HDR-Wiedergabe
✔️ Mehrsprachiges Menü