Mobile World Congress

Das können die neuesten Smartwatches

Smartwatch 3S von Xplora
Die Smartwatch 3S von Xplora richtet sich vor allem an besorgte Eltern. Besonders die Anruffunktion dürfte für sie von Interesse sein.
Foto: Foto: Andrea Warnecke

Smartwatch ist nicht gleich Smartwatch. Auf die Zielgruppe kommt es an: Fündig werden nicht nur Sportler, sondern auch Eltern, Kinder und Nerds.

Wearables werden immer beliebter. Marktforscher Gartner prognostizierte weltweit 225 Millionen verkaufte smarte Geräte, die wir an unseren Körpern tragen, für dieses Jahr. Das wären rund 26 Prozent mehr als noch im Jahr 2018. Von diesen Geräten soll es sich bei 74 Millionen um Smartwatches handeln.

Kein Wunder also, dass sich die Hersteller aus allen Ländern genau darüber Gedanken machen, was potentiellen Kunden gefallen könnte. Von China über Korea bis hin nach Norwegen haben die Hersteller Smartwachtes entwickelt.

Nubia Alpha

Richtig futuristisch hat sich dabei der chinesische Hersteller Nubia angestellt. Mit der Alpha präsentiert er auf dem Mobile World Congress in Barcelona (25. bis 28. Februar) ein Wearable mit einem gebogenen Vier-Zoll-AMOLED-Display. Das dürfte vor allem Technikfans in Entzückung versetzen. Denn WLAN, Bluetooth und eSIM sind ebenso integriert wie eine Selfie-Kamera, Mikrofon und Lautsprecher. Ob und wann die insgesamt noch etwas klobig wirkende Uhr zu kaufen sein wird, steht aber noch nicht fest.

Galaxy Watch Active von Samsung

Samsung hat dagegen mit der Galaxy Watch Active in Sachen Design einen sicheren Treffer gelandet. Das Wearable liegt optisch ziemlich genau in der Mitte zwischen Smartwatch und Fitnessuhr. Gewicht und Durchmesser der Uhr (40 Millimeter) sind im Vergleich mit früheren Modellen deutlich reduziert worden. Da auch die drehbare Lünette (Umrandung des Zifferblattes) weggefallen ist, läuft die Bedienung ausschließlich über den AMOLED-Touchscreen. Für 250 Euro haben Käufer ab Mitte März die Wahl zwischen vier Gehäusefarben.

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Samsung Galaxy Watch Active

✔️ Sportlich und mit hochwertigen Materialien
✔️ Elegantes, rahmenloses Design mit wechselbarem Armband
✔️ Umfangreiche Fitness- und Wellnessfunktionen
✔️ Bis zu 45 Stunden Akkulaufzeit
✔️ Auch in silber und roségold erhältlich

3S von Xplora

An Eltern, allerdings eher die besorgte Sorte, und ihre Kinder richtet sich dagegen die wasserfeste Telefon-Smartwatch 3S (200 Euro), die das norwegische Unternehmen Xplora anbietet. Bislang lässt sich damit telefonieren und Eltern können über die verbundene App auf einer Karte nachschauen, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält. Ob Eltern ihren Kindern allerdings auf diese Weise nachspionieren wollen, müssen sie selbst entscheiden.

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XPLORA 3S - Wasserdichte Telefonuhr

✔️ Standortermittlung mittels Kombination aus GPS-, Funkmast- und WLAN-Daten, sowohl in Gebäuden als auch im Freien
✔️ Wasserdicht bis 1m Tiefe (IP67)
✔️ Mit bis zu 50 eingespeicherten Kontakten telefonieren, Textnachrichten, Emojis und Sprachnachrichten empfangen und senden

Und was haben die Kinder davon? Bis zum Herbst sollen nun über den integrierten Schrittzähler spielerisch Bewegungsanzreize geschaffen werden. Dass soll über körperliche Aktivität im Freien erreicht werden. Diese Zeit soll den Kindern Vorteile etwa beim Spielen auf der Playstation 4 (PS4) verschaffen. Das erste PS4-Spiel, bei der Bewegung mit Level-Ups, neuen Kräften oder Charakteren belohnt werden kann, ist das im Herbst erscheinende „Aces of the Multiverse“.

Samsung Smartwatch Galaxy Watch Active
Zwischen Smartwatch und Fitnessuhr: Samsung Smartwatch Galaxy Watch Active ist gegenüber früheren Modellen in Gewicht und Durchmesser reduziert., Foto: Foto: Andrea Warnecke
Smartwatch 3S von Xplora
Die Smartwatch 3S von Xplora richtet sich vor allem an besorgte Eltern. Besonders die Anruffunktion dürfte für sie von Interesse sein., Foto: Foto: Andrea Warnecke