Mobile World Congress

Humanoide Roboter können kuscheln oder auf Kinder aufpassen

Service-Roboter XR-1C
Kellner aus Kunststoff: Der Service-Roboter XR-1 serviert auf dem MWC in Barcelona Kaffee an Messebesucher.

Menschliche Roboter sind schon lange eine Traum der Menschheit. Viele Roboter sind schon richtige Alltagshelfer oder helfen gegen Einsamkeit.

Roboter sind immer verfügbar, nie aufdringlich, perfekt und diskret – damit eigentlich die idealen Haushaltshilfen oder Mitarbeiter im Service. Doch viele der Roboter sind wahrlich mehr als nur einfach Dienstleister. Wenn Liku kuschelt und Kebbi uns Englisch beibringt, hat das etwas Menschliches. Die smarten Roboter gibt es derzeit auf dem Mobile World Congress zu sehen.

Streicheln erwünscht

Das koreanische Unternehmen Torooc zeigt auf der Messe ihren Roboter Liku. Er soll möglichst menschlich auftreten und seinen Mitbewohnern das Gefühl vermitteln, dass sie gemocht werden. Für das gefühlvolle Miteinander ist Likus gesamter Kopf touch-sensitiv.

Um sich halbwegs sicher durch Räume zu bewegen und Menschen sowie Stimmen zu erkennen, trägt der einen knappen halben Meter kleine Roboter viel Technik mit sich herum – etwa eine Full-HD-Kamera, ein Vier-Kanal-Mikrofon, eine Infrarot-Tiefenkamera und Distanzsensoren.

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Mit seiner Umwelt kommuniziert Liku per Stimme, mit Bewegungen und ganz besonders durch den Ausdruck seiner Augen, hinter denen Displays stecken. Den Entwicklern zufolge interpretiert der Roboter alle Daten, die seine Sensoren sammeln, und reagiert dann auf dieser Basis völlig autonom.

Die Roboter-Nanny

Ganz ähnlich funktioniert Kebbi aus Taiwan. Er soll in erster Linie Kinder beschäftigen und betreuen. Kebbi kann Geschichten erzählen und sogar ein wenig Sprach- oder Programmierunterricht vermitteln. Zum Zeitvertreib können etwa Kinder den Roboter per App fernsteuern. Das soll mit einfachen Touchscreen-Gesten funktionieren.

Wichtig für die Kommunikation ist auch hier das Display-Gesicht des Roboters. Die verschiedenen Familienmitglieder und ihre Befehle unterscheidet Kebbi per Gesichts- und Spracherkennung.

Der Service-Roboter

Ein richtiger Profi ist XR-1. Der Service-Roboter fühlt sich bei einfachen Diensten wie dem Einschenken von Getränken am wohlsten. Entwickelt wurde Humanoid vom chinesischen Robotik-Unternehmen Innfos.

Auf dem MWC ist XR-1 als dienstbare Cathy mit Schleife „im Haar“ am Stand des kalifornischen Unternehmens Cloud Minds zu sehen. Es vernetzt Roboter mit Server-Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI), auch über 5G, damit Aufgaben möglichst schnell und menschlich ausgeführt werden.

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Daneben haben die Entwickler von Cloud Minds den Roboter Pepper, eine Gemeinschaftsentwicklung von Aldebaran und Softbanks, unter ihre Fittiche genommen. Er ist in Barcelona zum Händeschütteln abkommandiert.

Roboter Liku
Der Roboter Liku soll möglichst menschlich auftreten und anderen das Gefühl vermitteln, dass sie gemocht werden., Foto: Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Roboter Kebbi
Hightech-Nanny: Roboter Kebbi kann Kindern Geschichten erzählen und Sprachunterricht geben., Foto: Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Roboter Kebbi
Elektro-Babysitter: Der Roboter Kebbi soll in erster Linie Kinder betreuen und beaufsichtigen., Foto: Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Roboter Pepper
Servicekraft von morgen: Roboter Pepper ist auf dem MWC in Barcelona zum Händeschütteln abkommandiert., Foto: Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Service-Roboter XR-1C
Kellner aus Kunststoff: Der Service-Roboter XR-1 serviert auf dem MWC in Barcelona Kaffee an Messebesucher., Foto:

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