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Trend: Binge-Watching und -Listening

6 Sätze, die jeden als Streaming-Junkie entlarven

„Sorry, sind beschäftigt!" - Streaming ist das neue Fernsehen - und manche Serie spannender als das Abendessen mit Freunden.Ende
„Sorry, sind beschäftigt!" - Streaming ist das neue Fernsehen - und manche Serie spannender als das Abendessen mit Freunden.
Foto: Telekom

Sie wollen nur noch eine Folge gucken - und sehen die ganze Serie. Sie sagen Verabredungen ab, wenn es neue Staffeln gibt. Und für jede Party haben sie den passenden Soundtrack. Streaming-Junkies sind überall. Egal ob TV-Shows, Filme oder Musik, alle Neuigkeiten haben sie schon längst gesehen und gehört. Wir zeigen, an welchen Eigenheiten man die Hardcore-Streamer und Binge-Watcher sofort erkennt! Gehören Sie auch dazu?

Deutschland ist im Streaming-Rausch: Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger streamt Serien und Filme aus dem Netz. 20 Millionen hören ihre Musik online. Am liebsten direkt vom Handy!

Problem: Die neuen Techniken sind Datenkraken, verschlingen Unmengen an Bits und Bytes. Die Folge? Daten-Drosselung am Smartphone. Statt High Speed gibt’s unterwegs dann nur noch Slow Motion beim Gucken und Hören.

„Mit StreamOn werden wir den deutschen Mobilfunkmarkt revolutionieren. Das neue Angebot ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, unseren Mobilfunkkunden auch unterwegs eine uneingeschränkte Nutzung von Audio- und Videoinhalten im besten Mobilfunknetz zu bieten“, sagt Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH.

Seit dem 19.4. ist es so weit: Die Telekom bietet jetzt „Stream On“ an – Musik- und Videodienste teilnehmender Partner können ab sofort auch unterwegs sorglos gestreamt werden, ohne das Datenvolumen des Mobilfunk-Tarifes zu verbrauchen. StreamOn ist ab heute kostenlos zubuchbar in entsprechenden MagentaMobil und MagentaEINS Tarifen der Telekom.

 

Partner: Diese Portale machen bereits mit.

Grenzenlos gucken und hören: Diese Musik- und Video-Streaming-Dienste sind Partner bei „Stream On“.

Nie wieder stottert sich der Held zum Finale. Nie wieder geht der Lieblingsplatte die Luft vor den Bonus-Tracks aus. Willkommen im Paradies der Binge-Watcher und -Listener.

Gehören Sie auch schon zu den Serien- und Musik-Junkies? Machen Sie den Test: Schauen Sie mal, wie oft Sie die folgenden Hardcore-Streamer-Sätze verwenden …

1. „Kennst du die Szene als…“

Glücklich: Der Serien-Junkie ist vor allem dann zufrieden, wenn er ungestört gucken kann.

Egal, ob gerade die beste Freundin verlassen wurde oder die Kinder sitzengeblieben sind: Der Serien-Junkie hat immer das passende Zitat parat. Natürlich auf Englisch („Ich gucke NUR im Original!“). Dass das nicht immer sehr sensibel ist, weiß er auch – aber Fachwissen muss präsentiert werden. Und wer das nicht verträgt: Im Zweifel stellt der Serien-Junkie gern eine Playlist mit den entspannendsten Songs aus seinen 117 Lieblingsserien zusammen. Genug Auswahl hat er: Allein 2015 liefen in den USA mehr als 400 gescriptete TV-Shows.

2. „Das habe ich schon gesehen, als das noch niemand kannte“

Was läuft denn da? Der Serien-Junkie erträgt es nur schwer, wenn andere weiter sind als er selbst.

Was läuft denn da? Der Serien-Junkie erträgt es nur schwer, wenn andere weiter sind als er selbst.

Der Binge-Watcher ist Klugscheißer. Kaum sind neue Staffeln online, nimmt er frei oder macht krank: Denn nur wer alles kennt, kann nicht gespoilert werden. Und die Gefahr lauert überall: Dreiviertel der Deutschen geben an, zumindest gelegentlich Videos zu streamen – mehr als 42 Millionen Risikoquellen! Denn für wahre Serien-Junkies ist nichts schlimmer als Menschen, die vor ihm wissen, was im Finale der neuen It-Serie passiert.

3. „Steckdose? Brauch ich nicht!“

Wenns mal wieder länger dauert: Der wahre Profi hat ein Notstromaggregat.

Wenns mal wieder länger dauert: Der wahre Profi hat ein Notstromaggregat.

Es ist das große Problem des Serien-Junkies: Neue Smartphones können viel – nur der Akku macht irgendwann schlapp. Sobald man das Haus verlässt, muss also mindestens eine Powerbank mit. Echte Online-Fans ziehen zur Sicherheit ein Notstromaggregat im Rollkoffer durch den Supermarkt. Wer Katastrophenserien (oder öffentliche Verkehrsmittel!) kennt, weiß: Man sitzt ganz schnell mal länger fest – ohne Stromanschluss! Für den Serienjunkie das Paradies: Endlich mal ungestört streamen.

 

4. „April? Kann ich nicht, da läuft die neue Staffel meiner Lieblingsserie“

Keine Chance: Wenn es neue Folgen seiner Lieblingsserie gibt, ist der Streaming-Junkie zu nichts mehr zu gebrauchen.

Keine Chance: Wenn es neue Folgen seiner Lieblingsserie gibt, ist der Streaming-Junkie zu nichts mehr zu gebrauchen.
Foto: Fotolia

Der Serien-Junkie weiß genau, wann seine neuen Staffeln starten. Damit ihm nicht solche Widrigkeiten wie Sozialleben dazwischenkommen, schickt er bereits zum Jahresstart an alle Bekannten Terminblocker – damit die wissen, wann sie heiraten oder umziehen dürfen. Tipp: Im Internet gibt es inzwischen dutzende Seiten, die ständig über die Termine für neue Seasons auf dem Laufenden sind. Die Freunde haben aber sicher Verständnis, wahrscheinlich streamen sie selbst: In Deutschland werden laut Branchenverband Bitkom 2017 voraussichtlich 945 Millionen Euro mit Videostreaming umgesetzt. Das ist fast ein Fünftel mehr als 2016.

 

5. „So, wo ist denn die Anlage?“

Musikexperte halten sich gern für Profi-DJs. Nicht immer sind Wahrnehmung und Realität identisch...

Musikexperten halten sich gern für Profi-DJs. Nicht immer sind Wahrnehmung und Realität identisch…

Nachdem die Stromversorgung geklärt ist, geht es vor allem um die passenden Anschlüsse: Weil Serien immer bessere Soundtracks haben, kennt der Serien-Junkie immer die passenden Songs für jede Situation. Und es werden mehr: Fast die Hälfte aller Internetnutzer zwischen 14 und 49 streamt Songs und Radiosendungen. Bei Partys verlangt der Hobby-DJ entsprechend sofort Zugang zum Bluetooth oder AUX-Kabel der Anlage. Dass hinter den Reglern schon ein Profi steht, ist ihm egal. Das einzige, was ihn traurig macht: Dass man anders als in Serien für die entscheidenden Momente keinen Zeitlupenfilter auf die Realität legen kann. Es lebe der Kitsch!

6. „Klar Schatz, ich stream gleich gern‘ was mit dir!“

Er Action, sie Romantic Comedy - aber nicht vergessen, auch mal was zusammen zu gucken!

Er Action, sie Romantic Comedy – aber nicht vergessen, auch mal was zusammen zu gucken!

Im Streaming-Zeitalter sind nicht mehr nur Frauen multitasking-fähig, der Mann passt sich an. Beim Joggen lernt er den Text des neuen Albums seiner Lieblingsrapper. Im Stadion hört er gleichzeitig die Kommentare zu anderen Begegnungen des Spieltages. Und wenn der Partner mal wieder eine sterbenslangweilige Randgruppen-Doku mit Untertiteln für den Kinoabend ausgesucht hat, streamt er heimlich Sitcoms. Man(n) muss nur aufpassen, nicht in den falschen Momenten zu lachen – und sich nicht ganz in der Streaming-Welt zu verlieren: Mangelnde Kommunikation ist einer der Top-3-Scheidungsgründe in Deutschland. Also: Auch mal reden. Oder wenigstens Serien finden, die beide mögen… Übrigens: Ein Drittel der Menschen in Partnerschaften schaut heimlich die Lieblingsserie weiter, wenn Freund oder Freundin mal nicht da sind. Skandal!

 


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