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Fitness-Revolution

Diese Sport-Kleidung passt sich dem Wetter an

Echt smart: Die Sportkleidung von „Pyrates“ besteht aus intelligenten Stoffen
Foto: Telekom

Wie sieht die Mode der Zukunft aus? Wie spielen Fashion und Technik in Zukunft zusammen? Diesen Fragen widmet sich das Mode-Labor der Zukunft, das „Fashion Fusion Lab“ in Berlin der Deutschen Telekom. In drei Monaten haben hier 12 Jung-Designer an ihren Visionen von Morgen gearbeitet. Im Januar entscheidet eine Jury, wer Germanys next Top-Designer wird und 20.000 Euro Starthilfe für sein Business bekommt.

Das sind die 12 Designer des Fashion Fusion Labs der Telekom:

Transwarm Entities
Mit „TranSwarm Entities“ entwickelt Modedesignerin Maartje Dijkstra zusammen mit Beorn Lebenstedt (AKA Newk) ein Kleid, das sich wie ein Organismus aus kleinen Einzelteilen zusammensetzt. Diese Teile können sich im Takt von Musik bewegen, Foto: Thomas Deutschmann
Pyrates
„Pyrates“ aus der Schweiz – das sind Zuzana Kralova, Marie Lietaro, Omar Benomar und Regina Polanco (v.l.). Das Team produziert Sportkleidung mit smarten Materialien, die zum Beispiel UV-Schutz bieten, Foto: Thomas Deutschmann
Wotch
Mauricio Piper (Foto) und Matthias Lambertz von „WOTCH“ entwickeln smarte Uhrarmbänder für klassische Uhren, Foto: Thomas Deutschmann
Urban Bike Club
Fahrradkleidung, die gut aussieht, sicher ist und durch „iBeacons“ die Vernetzung mit anderen Radlern ermöglicht – das ist das Ziel des Urban Bike Club von Fabian Romanowski und Heike Sigloch, Foto: Thomas Deutschmann
Trainwear
Das Projekt „Trainwear“ von Bo Zhou, Lorenzo Fürg und Gernot Bahle (v.l.) macht Sportkleidung zum Tracking-Tool , Foto: Thomas Deutschmann
St Vito
Das Multimedia-Projekt „ST VITO“ von James Hudson und Alma Edelstein-Feinsilber will Musik, Bewegung und Visuals kombinieren und so die Grenzen zwischen Publikum und Künstler sprengen, Foto: Thomas Deutschmann
Yuma
Die beiden „Yuma“-Erfinderinnen Julia Schröder (l.) und Theresia Uhrlau entwickeln eine Rucksack-Hülle für Traveler, die dank Solarzellen Strom erzeugen kann, Foto: Thomas Deutschmann
poqit
„poqit.berlin“ von Timo Golomski (l.), Marko Berndt (r.) und Martin Volmerding macht das Portemonnaie zur mobilen Smartphone-Ladestation. Dank Drahtlos-Funktion genügt es, das Telefon einfach auf die Geldbörse zu legen, Foto: Thomas Deutschmann
Mimeme
„Mimeme“ von Christian Bruns, Tank Thunderbird und Antonio Ciutto ist eine Augmented-Reality-Anwendung, dank der der Nutzer virtuell Kleidung anprobieren kann, Foto: Thomas Deutschmann
Musicsuit
Greta Melnik und Fabian Hartmann machen mit ihrem „MusicSuit“ den menschlichen Körper zum Musikinstrument. Möglich wird das durch smarte Sensoren, Foto: Thomas Deutschmann
Articulated Dress
Dagmar Kestner (Foto) und Prisca Vilsbøl von „Articulated Dress“ arbeiten an einem Kleidungsstück, das durch die Berührungen des Trägers Erscheinung, Struktur und Form verändert, Foto: Thomas Deutschmann
Livescape Bloom
„LiveScape Bloom“ von Caroline McMillan vernetzt Mode mit dem Internet der Dinge. Inspiriert wird sie von der Natur: Ihre mit dem Smartphone steuerbaren Installationen haben die Form von Blütenblättern, Foto: Thomas Deutschmann

Aus den Ideen der Designer sind jetzt echte Kollektionen geworden, die zum ersten Mal live zu erleben sind. Regina Polanco hat zusammen mit Zuzana Kralova, Marie Lietaro und Omar Benomar als Team „Pyrates“ multifunktionale Sportbekleidung entwickelt. Warum der Telekom Fashion Fusion Wettbewerb für sie und ihr Team schon jetzt ein echter Gewinn ist und warum ihre Sportkleidung ganz Deutschland erobern wird, erzählt sie im Interview.

Was macht die Sportswear von Pyrates so einzigartig?
Regina Polanco: Unsere Sportswear ist intelligent. Wir produzieren Stoffe aus natürlichen Materialien, die dem Träger einen gesundheitlichen Mehrwert bieten.

Heißt das Eure Kleidung allein macht schon fit?
Polanco:
Unsere Stoffe „denken“ zumindest mit. Ein Beispiel? Unser Material „smart fabric freshness“ ist aus Bambusfasern gefertigt. Der Stoff kann 60 Prozent mehr Wasser aufnehmen als normale Stoffe. Und er passt sich dem Wetter an. Bei Kälte hält er den Träger warm und bei Hitze wird der Stoff durchlässig, um den Körper runterzukühlen. Der Stoff ist die perfekte Basis für Jogger- oder Fitness-Kleidung.

„Pyrates“-Chefin Regina Polanco erklärt im Video die Produktion ihrer Sportbekleidung:

Sind Eure Stoffe ausschließlich für Sportkleidung gedacht?
Polanco: Nein, nicht alle. Unter „Sportswear“ verstehen wir auch nicht nur Kleidung die man beim Sport trägt. Es geht um den Lifestyle, darum, sich praktisch und locker zu kleiden. Wir revolutionieren Alltagskleidung mit intelligenten Stoffen, die Körper und Haut schützen. Unser Stoff „smart fabric cosmetic“ hat zum Beispiel hautpflegende Eigenschaften. Er besteht aus Algen und Vitamin E und sorgt unter anderem dafür, dass die Haut unabhängig von Witterung und Jahreszeit feucht bleibt.

Das klingt nach Hightech. Wo findet ihr diese „Wunderstoffe“?
Polanco: Wir gehen da fast wissenschaftlich vor, sind immer auf dem Laufenden, was für Innovationen und Entdeckungen es in diesen Bereichen gibt.

Was habt ihr im Fasion Fusion Lab der Telekom gelernt?
Polanco:
Die Fashion-Fusion-Community ist in Europa noch nicht sehr groß. Wir konnten uns im Lab mit anderen, die an ähnlichen Problemen arbeiten, austauschen. Das war unglaublich wertvoll. Und die Seminare und Coachings sind unbezahlbar. Egal, ob wir im Januar gewinnen oder nicht, wir sind durch die Erfahrungen hier schon echte Gewinner.

Was ist Eure wichtigste Lektion aus dem Fashion Fusion Lab?
Polanco:
Der Markt mag unsere Ideen! Wir haben die Zeit in Berlin auch genutzt, um in Geschäften unsere Kollektion anzubieten. Bei einem Laden ging es ganz schnell. ‚Ihr braucht gar nicht mehr zu erzählen‘, sagte der Verkäufer ‚genau sowas suche ich, genau sowas brauche ich!‘ Seitdem bietet der Laden unsere Sachen an. Das ist so großartig zu sehen, wenn deine Mode-Ideen plötzlich im echten Leben zu kaufen sind.

Im Einkaufszentrum „Bikini“ im Studio183 in Berlin wurde jetzt exklusiv die Mode von „Pyrates“ gelauncht:

Und wovon träumt ihr noch?
Polanco: Wir haben jetzt ein paar Stoffe entwickelt und eine kleine Kollektion für Frauen und Männer entwickelt. Wir legen den Fokus nun auf Marketing und Vertrieb: Wir suchen Händler, die unsere Kollektion aufnehmen und verkaufen. Außerdem schauen wir nach Kooperationen, bei denen andere Modehersteller unsere Stoffe verwenden. Auch da sehen wir Chancen für „Pyrates“ zu wachsen.

Und wie wichtig ist es, dass ihr im Januar den Fashion Fusion Wettbewerb der Telekom gewinnt?
Polanco: Es wäre ein Traum, würde uns einen sehr wichtigen Push für die Marke bringen. Ich würde den Sieg aber auch allen anderen Designer hier gönnen. Es sind wirklich alles großartige Ideen, die hier zum Leben erweckt werden.

 

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