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Weniger Zugriff auf Daten

Clubhouse ändert Versand von Einladungen

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Schluss mit der Adressbuch-Freigabe: In Clubhouse kann man nun Leute einladen, indem man ihre Nummer eintippt.Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Zugriff aufs ganze Smartphone-Adressbuch: Kommt bei Nutzerinnen und Nutzern nicht unbedingt gut an. Das hat nun offenbar auch die Audio-App Clubhouse erkannt und reagiert.

Bislang musste man der Plauder-App Clubhouse Zugriff aufs gesamte Adressbuch gewähren, wenn man Einladungen verschicken wollte. Nach einem Update der iOS-App ist das nun nicht mehr nötig, wie aus den Release Notes zur Aktualisierung hervorgeht.

Clubhouse-Einladungen ohne Telefonbuch-Zugriff

Stattdessen kann man nun einfach die Nummer derjenigen oder desjenigen eintippen, an die oder den die Einladung gehen soll. Zwar konnte man der App bislang einfach untersagen, das Adressbuch einzusehen. Dann verlor man aber auch keine Möglichkeit, Freundinnen und Freunde einzuladen. Eine Android-App von Clubhouse ist zwar angekündigt, es gibt sie bislang aber noch nicht.

Bei einer Datenstrom-Analyse der Stiftung Warentest Anfang Februar ließ sich zwar nicht feststellen, dass bei Nutzerinnen und Nutzern, die die Adressbuch-Berechtigung nicht entzogen hatten, gleich das komplette Adressbuch zum Server des App-Anbieters Alpha Exploration übertragen wird.

Trotzdem kamen die Warentester zu einem klaren Fazit. Die Clubhouse-App sammelt unnötig viele Daten und verstößt mit ihrer Datenschutzerklärung gegen die Datenschutzgrundverordnung. Sie raten, dass man alle, die man einladen möchte, vorab um Zustimmung bittet, damit deren Kontaktdaten nicht ungewollt bei Clubhouse landen. Denn Alpha Exploration räume sich das Recht ein, die erfassten Kontaktdaten für Marketing- und Werbezwecke zu verwenden.

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Hype um Clubhouse schnell abgeebbt

Vor ein paar Wochen wirkte es noch so, als wäre Clubhouse das große neue Ding am Social.Media-Himmel. Alle wollten dabei sein und tummelten sich in Räumen. Diese Euphorie ließ aber bei vielen nach. Genug Talks und Nutzer sind natürlich noch dabei, aber der Zauber des Neuen ist verflogen. Die Online-Zeit vieler Clubhousler dürfte abgenommen haben. Bei genauerer Ansicht waren ohne hin nie so viele Leute auf Clubhouse. Dafür sorgt schon die fehlende Android-App. Aber auch so ergaben Umfragen schnell, dass die App und der Hype darum eher in einer kleineren Medien- und Social-Media-Bubble stattfand. Ob Clubhouse also wirklich das Zeug zur großen Social-Media-App hat, steht erstmal in den Sternen.

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