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Nutzer müssen handeln

Nur noch bis Ende März! Sparkasse stellt Dienst ab

Die Sparkasse stellt ihren Online-Dienst S-Trust ein
Die Sparkasse stellt ihren Online-Dienst S-Trust ein Foto: Getty Images
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

28. März 2026, 11:22 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die Sparkasse schaltet ihren Online-Dienst S-Trust endgültig ab. Betroffen sind Tausende Kunden, die dort Passwörter und Dokumente gespeichert haben.

Beim Online-Dienst S-Trust handelt es sich um eine Kombination aus Cloud-Speicher und Passwortmanager, den die Sparkasse zum 31. März 2026 einstellt. Bereits am 30. Januar 2026 werden alle Verträge gekündigt, sodass Kunden nur noch bis Ende März auf ihre gespeicherten Daten zugreifen können. Danach werden sämtliche Inhalte dauerhaft gelöscht.

S-Trust der Sparkasse konnte sich nicht behaupten

Der Service wurde 2020 eingeführt und galt ab Mitte 2023 als offizieller Nachfolger des eSafe. Trotz dieser Integration konnte sich S-Trust in einem hart umkämpften Markt mit internationaler Konkurrenz nicht behaupten. Die S-Communication Services GmbH, zuständig für den Dienst innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe, nennt wirtschaftliche Gründe für die Einstellung.

Bereits im Dezember 2025 erhielten Bestandskunden eine offizielle Benachrichtigung über die bevorstehende Abschaltung. Für Nutzer kostenpflichtiger Abonnements ist keine gesonderte Kündigung erforderlich – die Vertragsbeendigung ist mit der Mitteilung wirksam.

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Daten sichern oder zu SecureSafe wechseln

Die Sparkasse rät ihren Kunden, Passwörter und Dateien rechtzeitig zu exportieren. Hierfür stehen CSV-Dateien zur Verfügung, die mit gängigen Passwortmanagern kompatibel sind. Die Bank weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Dateien unverschlüsselt sind und Kunden sie nach dem Transfer löschen sollten. Für Excel empfiehlt sich das Semikolon als Trennzeichen beim Export.

Gespeicherte Dokumente lassen sich als ZIP-Dateien herunterladen und lokal sichern. Alternativ ist ein Wechsel zum Anbieter SecureSafe möglich, auf dessen Technologie S-Trust basiert. Die Datenübertragung soll dadurch besonders einfach ablaufen.

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Vergünstigte Alternativen

SecureSafe bietet im ersten Jahr vergünstigte Abo-Modelle an – Rabatte von bis zu 40 Prozent sind möglich. Die monatlichen Kosten liegen zwischen 1,16 Euro für das Pass-Solo-Paket und 5,68 Euro für das Family-Bundle mit 100 GB Speicher. Bei Abschluss eines Jahresabos reduziert sich der Preis auf bis zu 89 Cent monatlich.

Ein direkter Zugriff auf das elektronische Bankpostfach ist bei SecureSafe im Gegensatz zu S-Trust nicht möglich. Kunden, die zu anderen Diensten wie KeePassXC oder Bitwarden wechseln möchten, müssen den Datentransfer eigenständig durchführen.

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