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So sieht das Internet in Nordkorea aus

Kim zensiert

So sieht das Internet in Nordkorea aus

Aufgrund eines technischen Fehlers konnten Nutzer sich im nordkoreanischen Internet umschauen – und waren verblüfft. In der zensierten Online-Welt gibt es weniger Internet-Seiten als in dem Actionspiel „GTA V“.

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hat das Internet seines Landes fest im Griff. Ausländische Seiten sind gesperrt. Die 24 Millionen Bewohner des Landes müssen mit nordkoreanischen Seiten auskommen, sofern sie überhaupt einen Internet-Anschluss haben.

Die Antwort: Ziemlich mickrig. Gerade einmal 28 Seiten gibt es mit der nordkoreanischen Endung .kp. Zum Vergleich: Es gibt mehr als 16 Millionen deutsche Adressen (.de). Selbst das Action-Spiel „Grand Theft Auto V“ hat 86 fiktive Internet-Seiten und damit mehr als Nordkorea.

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Was für Seiten gibt es in Nordkorea?

Im Reddit-Beitrag haben die findigen User alle 28 Seiten aufgelistet. Darunter sind unter anderem eine Seite für Kochrezepte, eine Film-Website, ein Reisebüro, eine Versicherung, die staatliche Fluglinie, die Seite einer Universität und Nachrichten-Portale, die mächtig Propaganda für Kim Jong-uns Regime machen. Einige der 28 Domains sind aber auch gar nicht aufrufbar.

Unter den 28 Webseiten sind vor allem viele Propaganda-Nachrichtenportale – die es aber tatsächlich auch auf Deutsch gibt. Foto: vok.rep.kpFoto: vok.rep.kp

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