Wer braucht denn so was?

Die 5 verrücktesten Handys der Welt

Telefonieren, fotografieren, Nachrichten schreiben, online gehen – unsere Handys müssen eine ganze Menge können, um uns glücklich zu machen. Aber nicht jedes Smartphone bieten seinen Nutzern so viel.
Telefonieren, fotografieren, Nachrichten schreiben, online gehen – unsere Handys müssen eine ganze Menge können, um uns glücklich zu machen. Aber nicht jedes Smartphone bietet wirklich einen Mehrwert.
Foto: Getty Images

Smartphones sehen heutzutage fast alle gleich aus. Einige skurrile Handys haben in der Vergangenheit aber für deutlich mehr Aufsehen gesorgt. Dass ungewöhnlich nicht automatisch besser heißt, zeigen diese 5 Beispiele.

Nokia 7600

Als das Nokia 7600 an den Start ging, war es zum damaligen Zeitpunkt mit gerade einmal 123 Gramm und 8,7 x 7,8 x 1,86 Zentimeter das kleinste Handy der Welt. In der Mitte befindet sich das Display, drum herum die Tasten – entsprechend muss es mit zwei Händen bedient werden. Überhaupt ähnelt der Look des Handys eher einem Spielzeug aus den 90er-Jahren: dem Tamagotchi. Das Nokia 7600 hatte innerlich aber deutlich mehr zu bieten, besaß sogar eine Kamera, die Fotos und Videos aufnehmen konnte. Der Erfolg blieb trotz fortschrittlichen Funktionen aus.

Diese 7 alten Handys sind richtig Geld wert

NoPhone

Das NoPhone kann schlicht und einfach gar nichts – und das ist keine missmutige Bewertung, sondern ein Fakt! Für zwölf Euro gibt es das Nicht-Handy online zu kaufen und dieser Preis ist gemessen mit dem, was der Nutzer bekommt, nicht einmal günstig. Als Gegenwert erhält man ein schwarzes Stück Plastik, welches lediglich aussieht wie ein Smartphone. Was das Ganze soll? Das NoPhone ist für alle, die dem Handy abschwören und einfach mal Ihre Ruhe haben wollen.

 

„Keine Kamera, keine Musik, kein Display, kein Telefon“, so der Werbeslogan des NoPhone auf der Webseite. Dort zählt der Hersteller auch all die Dinge auf, die Nutzer damit nicht machen können, etwa Nachrichten an den Ex-Freund oder die Ex-Freundin schreiben oder den Standort lokalisieren. Angeblich hätten sich bereits 15.000 Menschen für das „Handy“ entschieden.

In der Selfie-Edition des NoPhones gibt es sogar noch einen Spiegel am Gerät. Damit hätte das Nicht-Handy wenigstens eine Funktion. Noch absurder: Wer die Air-Edition des NoPhones bestellt, erhält nur eine Verpackung.

3. Freedom 251

Erheblich mehr und das auch noch zu einem günstigeren Preis kann das Freedom 251. Die versprochene Freiheit spürten Kunden vor allem beim Preis, denn der war mit umgerechnet drei Euro (251 Rupien) unschlagbar günstig. Und anders als beim NoPhone kann das Freedom-Handy tatsächlich alles, was ein Smartphone grundlegend können sollte: telefonieren, surfen im Netz oder fotografieren. 4 Zoll misst das Display, zwei Kameras mit 3 und 0,3 Megapixel kann das Handy aufweisen, zudem 8 Gigabyte Speicher.

 

Doch wie ist es möglich, ein Smartphone zu diesem Preis zu verkaufen? Das indische Start-up Ringring Bells hatte die Handys produziert und vertrieben. Für 251 Rupien konnte jeder Inder dieses Handy nur kaufen, weil es vom Staat subventioniert wurde.

4. Siemens Xelibri 6

Es sieht aus wie eine Puderdose, ist aber ein Handy. Das Design des Siemens Xelibri 6 verträgt durchaus das Prädikat „Geschmackssache“. Richtig überzeugen konnte das Döschen die Verbraucher dann auch nicht – es wurde zum Flop!

 

5. Sirin Labs Solarin

Dieses Smartphone ist nur etwas für wahre Liebhaber, die auch noch das nötige Kleingeld besitzen. Denn das Solarin von Sirin Labs kostet stolze 14.000 Dollar. Was macht es so teuer? Das Solarin ist ein echter Geheimnisträger, soll Daten so sicher verwahren wie sonst kaum ein anderes Handy. Es war eine Weile das teuerste Smartphone der Welt, einige Monate später aber bereits Geschichte. Trotz dem Wunsch nach mehr Privatsphäre scheinen nicht genügend Menschen bereit gewesen zu sein, so viel Geld für ein Handy zu zahlen.