Alle Infos zu iOS 13

Diese neuen Funktionen sollen iPhone-Nutzer bald bekommen

Tim Cook eröffnet die Worldwide Developers Conference
Die Worldwide Developers Conference ist traditionell der Moment, an dem App-Entwickler zuerst Einblick in neue iOS-Versionen bekommen
Foto: Getty Images

Seit Langem brodelt es schon in der Gerüchteküche, nun härten sich die Informationen über das neue iPhone-Betriebssystem iOS 13. TECHBOOK fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Die neuen iPhones kommen zwar erst im Herbst, aber das neue Betriebssystem iOS 13 steht bereits jetzt in den Startlöchern. Die Beta-Version wird im Juni zuerst für Entwickler starten und etwas später für alle Beta-Tester verfügbar sein. Die stabile Version wird erst im Herbst mit den neuen iPhones veröffentlicht. Wie Sie zum Beta-Tester werden, erfahren Sie hier: So können Sie neue iOS-Versionen als Erstes testen.

Apple wird iOS 13 auf der diesjährigen Worldwide Developers Conference (WWDC) am 3. Juni vorstellen. Bereits jetzt gibt es Informationen über zahlreiche neue Funktionen, die laut 9to5Mac von Personen bestätigt wurden, die mit der Entwicklung von iOS vertraut sind. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei lediglich um Gerüchte handelt, von Apple bestätigte Informationen gibt es bislang nicht.

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Rückgängigmachen und weitere Gesten

Schon seit Langem ist es so, dass geschriebener Text entweder Buchstabe für Buchstabe oder Wort für Wort mit der Löschen-Taste oder per Schüttel-Geste gelöscht wird. Mit einer neuen Drei-Finger-Geste können Eingaben nun rückgängig gemacht oder wiederholt werden, indem nach links oder rechts gewischt wird. Klingt kompliziert? Kein Problem, die Funktion wird in einer kleinen Anleitung beim erstmaligen Öffnen der Tastatur nach dem Update erklärt.

Apple arbeitet anscheinend auch an neuen Gesten für die Selektion mehrerer Items auf dem Bildschirm, etwa in Tabellen oder Listen. Die Geste könnte ähnlich wie „Klicken und Ziehen“ auf Windows und macOS funktionieren, wodurch ein rechteckiges Fenster entsteht, das die umrahmten Items auswählt.

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Smartere Mail-App

iOS-Nutzer dürfen sich über eine verbesserte Mail-App freuen, die vor allem nach Einstellung des smarten E-Mail-Postfachs Inbox von Google dringend nötig ist. Die App wird künftig Mails in Kategorien ordnen, wie etwa „Werbung“, „Einkäufe“, „Reise-Trips“ und „nicht wichtig“. Mails, die in den Kategorien stecken, werden natürlich trotzdem mit der Suchfunktion gefunden. Weniger wichtige Nachrichten können zudem zu einer „Später-lesen-Liste“ zusammengefasst werden.

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Plattformübergreifende Apps

Bereits mit macOS Mojave hat Apple das Grundgerüst für Systemübergreifende Apps geschaffen. Unter iOS 13 und macOS 10.15 „Marzipan“ werden Entwickler die Möglichkeit haben, iPhone-Apps mit wenig Aufwand auf Mac zu portieren. Dass das Framework bereits funktioniert, hat Apple bewiesen, indem es die iPhone-Apps „Aktien“, „Home“ und „Sprachmemos“ in macOS Mojave eingebaut hat.

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Neue Emojis

Im Laufe des Jahres wird Apple auch die neuen Emojis, die erst kürzlich von dem Unicode Konsortium abgesegnet wurden, in iOS 13 integrieren. Dazu zählen etwa Prothesen, Rollstuhlfahrer, ein Stinktier, Falafel und ein gähnendes Smiley.

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Neue Lautstärkeanzeige

In iOS 13 wird die nervige Lautstärkeanzeige, die sich in vielen Apps als riesiger Kasten über den Inhalt legt, endlich gegen eine schlankere und weniger invasive Lösung ersetzt. Beispiel hierfür könnte die Lautstärke in Android sein, die am Bildschirmrand parallel zu den Lautstärketasten angezeigt wird.

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iOS-13-Funktionen, die nur auf das iPad kommen

Verbessertes Multitasking

Bislang ist diese Funkion nur auf dem iPad verfügbar und das wird wahrscheinlich auch mit iOS 13 so bleiben. Für iPads wird Multitasking jedoch deutlich ausgebaut. Apps können mehrere Fenster haben, die in Tabs übereinandergelegt sind. Um die App-Ausschnitte zu vergrößern, müssen sie einfach auf eine freie Fläche gezogen werden und sind dann frei beweglich.

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Safari passt Seiten an

Trotz des großen Bildschirms werden auf dem iPad Webseiten oft automatisch in der mobilen Version geöffnet, die eigentlich für Smartphones optimiert ist. Nutzer müssen umständlich im Menü die Desktop-Seite anfragen und damit die Seite neu laden. Safari unter iOS 13 fragt nun von ganz allein die Desktop-Version einer Seite an, wenn es nötig ist.