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Aufgepasst!

8 Fehler, die den Handy-Akku kaputtmachen

Handy-Akkus haben unterschiedliche Laufzeiten. Um sie zu erhöhen, sollte man Fehler vermeiden!
Handy-Akkus haben unterschiedliche Laufzeiten. Um sie zu erhöhen, sollte man Fehler vermeiden! Foto: Getty Images / SimonSkafar
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

8. Dezember 2025, 15:34 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten

Kaum unterwegs, ist der Smartphone-Akku auch fast schon leer – kommt das bekannt vor? Vielleicht machst Du einen Fehler und so den Handy-Akku kaputt. TECHBOOK erklärt, wie Du richtig mit Deinem Smartphone umgehst und so den Akku schonst.

Der Akku ist wohl einer der wichtigsten Bestandteile unseres Handys. Er entscheidet darüber, wann wir Strom brauchen oder gar ein neues Handy. Ist der Akku vom Handy kaputt, muss häufig ein neues Telefon her, weil ein neuer Akku sich für den Kaufpreis nicht mehr lohnen würde. Deshalb aufgepasst: Diese Tricks helfen dabei, damit das Smartphone länger hält.

Handy-Akku nicht komplett aufladen

Eigentlich erfunden, damit wir kabellos telefonieren und schreiben können, hängen unsere Smartphones dann meist doch lange an der Strippe des Ladegeräts. Die Sorge: Der Akku könnte zum unpassenden Zeitpunkt zur Neige gehen. Man will ja vorbereitet sein. Deshalb neigen wir häufig dazu, das Handy immer voll aufzuladen.

Leider freut sich der Akku nicht sonderlich darüber! Es ist bewiesen, dass Akkus am besten bei 30 bis 70 Prozent arbeiten können und dann auch länger funktionieren. Deshalb ist es ratsam, den Akku nicht nur einmal am Tag, sondern mehrmals aufzuladen, dafür aber nicht in Gänze. Da viele ihr Gerät auch über Nacht laden, haben neuere Handys deshalb auch eingebaute Funktionen, die erst ab einer gewissen Uhrzeit den Ladevorgang einleiten.

Zu spät aufladen …

Einen Akku sollte man erst aufladen, wenn er fast leer ist – das ist ein Mythos und falsch! Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in jedem herkömmlichen Smartphone verwendet werden, sind schwankungsanfällig, wenn sie nicht mit ausreichend Energie versorgt werden. Deshalb sollte man versuchen, beim Handy einen komplett entleerten Akku zu vermeiden, damit er auf Dauer nicht kaputtgeht. Schließe Dein Handy daher immer rechtzeitig an das Stromnetz an, damit das Handy immer genug Strom zur Verfügung hat.

… oder zu früh

Als Vorsichtsmaßnahme laden viele Menschen ihr Handy häufig zu früh auf, damit kein Smartphone-Aus droht. Wer schon bei 50 oder gar 70 Prozent das Handy ständig an den Strom anschließt, schadet dem Akku und er geht kaputt. Unser Tipp: Smartphone erst an das Ladekabel anschließen, wenn der Akku-Status weniger als die Hälfte beträgt.

Die perfekte Temperatur

Zu kalt oder zu heiß sollte es dem Smartphone nie werden, denn der Akku kann mit extremen Temperaturen nicht gut umgehen. Bei solchen Extrem-Temperaturen muss er nämlich mehr Leistung abliefern als bei normalen Temperaturen. Apple gibt beispielsweise die ideale Temperatur zur Verwendung von iPhones, iPods sowie iPads zwischen 0 und 35 Grad an.

Der Grund: Im Akku läuft eine chemische Reaktion ab, die Elektronen produziert. Durch den Fluss der Elektronen wird Energie erzeugt, die für das Smartphone als Energielieferant dient. Dieser chemische Prozess verlangsamt sich bei Kälte und führt letztlich sogar zum Ausschalten des Handys. Mehr dazu findest Du hier: So gefährlich ist Kälte für unsere Smartphones.

Handy-Akku im Bett aufladen

Auch wenn es für viele zur täglichen Gewohnheit gehört, das Handy im Bett aufzuladen, sollte man das besser nicht tun. Es kann nicht nur den Akku des Handys zerstören, sondern ist für den Nutzer im Zweifel auch noch sehr gefährlich. 

Beim Aufladen des Smartphones entsteht Wärme, die durch Kopfkissen oder Bettdecke nicht ausgeglichen werden kann. Das Laden im Bett kann so beim Überhitzen des Akkus zu einem technischen Defekt und im schlimmsten Fall sogar zu einem Brand führen.

Fremdes Ladegerät verwenden

Ist das Ladegerät eines Smartphones nicht mehr funktionsfähig, greifen viele Nutzer beim Neukauf zu Fabrikaten anderer Hersteller. Gründe dafür können Preise, Verfügbarkeit oder schlicht Unwissenheit sein.

Aber: Ladegeräte von Drittanbietern können den Akku des Handys kaputtmachen, weil sie nicht optimal auf die Bedürfnisse beziehungsweise die Leistung des jeweiligen Gerätes angepasst sind. Um die Lebenszeit des Akkus nicht zu verkürzen, sollte man zum Ladekabel des Herstellers greifen.

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Vollen oder entleerten Handy-Akku lagern

Das alte Smartphone wird gerne in einer Schublade als Ersatz-Handy aufbewahrt. Damit der Akku vom Handy beim Lagern aber nicht kaputtgeht, ist es empfehlenswert, dass der Akku dabei ungefähr halbvoll geladen ist. Die Kapazität des Akkus kann bei niedriger Ladung ansonsten verringert werden.

Dauernutzung eines Battery Cases

Ein Battery Case hilft dabei, dass das Handy länger durchhält. Aber auf Dauer kann das die Leistung des Akkus beeinflussen, weil so beide Akkus Wärme abgeben, was einen technischen Schaden hervorrufen kann. Battery Cases sind also eine gute Lösung für einen langen Tag ohne Möglichkeit zum anderweitigen Aufladen. Langfristig sollte man aber eher auf andere Lösungen setzen.

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