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Start der 10. Staffel „Die Höhle der Löwen“

„Classplash“ bei DHDL – die Musik-App im Check

„Die Höhle der Löwen“ startet in der mittlerweile 10. Staffel. Am Montagabend um 20:15 Uhr geht es auf VOX los. Den Start macht eine App.

Mit dem Unternehmen „Classplash“ gehen Rui (35, Ingenieur) und Carlos Duarte Ramalheiro (41, Diplom-Musikpädagoge) bei „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) ins Rennen. Die musikbegeisterten Brüder haben mehrere Apps für Kinder auf den Markt gebracht, die helfen sollen, Akkorde für unterschiedliche Instrumente spielerisch zu lernen. Da Noten Kinder oft abschrecken können, geht die App einen anderen Weg. Unter den Namen „Harmony City“ und „Flute Master“ gibt es die Abenteuer im App Store und im PlayStore. TECHBOOK hat sich „Classplash“ näher angesehen. Die Gründer möchten 350.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

„Classplash“ verbindet analoge Instrumente mit digitaler App

Für die Apps „Harmony City“ und „Flute Master“ von „Classplash“ brauchen Nutzer nur zwei Dinge: ein Smartphone und ein herkömmliches Instrument. Die Apps unterstützen aktuell Gitarre und Ukulele sowie Blockflöte. Instrument und App interagieren dabei über das Mikrofon im Smartphone. „Flute Master: Lerne Blockflöte“ ist laut der Gründer für den Einstieg in die Musikwelt am besten geeignet, da am einfachsten. Wer keine Instrumente besitzt, kann diese auch im Bundle mit einer Lizenz für die App auf der Homepage der Gründer bestellen.

„Flute Master“ und „Harmony City“ mit bekanntem Konzept

Dass sich die App an Kinder richtet, sieht man bereits an der Ansprache im Video-Tutorial. Dort erklärt einer der Gründer in hochwertig produzierten Clips, was zu tun ist. Er fängt dabei ganz vorne an und verrät zunächst, wie man das Instrument richtig hält und stimmt. Grundsätzlich könnten aber auch Erwachsene damit ein Instrument lernen.

Nach der Einrichtung geht vor allem darum, die Verbindung von Note zu Instrument herzustellen. Das funktioniert in Form von Spielen, die sehr an das Erfolgsspiel „Guitar Hero“ erinnern. Dieses erschien über mehrere Konsolengenerationen hinweg und wurde mit einer Plastikgitarre ausgeliefert, die man an die Konsole anschließen konnte. Sowohl dabei als auch bei den „Classplash“-Apps muss man im richtigen Moment das Instrument spielen. Dabei fliegen bei „Flute Master“ beispielsweise Fledermäuse von links nach rechts über den Smartphone-Bildschirm. Sobald diese einen Turm kreuzen, muss die entsprechende Note gespielt werden. Je genauer, desto mehr Punkte gibt es.

Was kosten die Produkte von „Classplash“?

Die App „Flute Master: Blockflöte lernen“ aus DHDL gibt es zunächst als kostenlose Testversion. Wer wirklich Flötespielen lernen möchte, braucht aber zwingend die Vollversion. Diese gibt es einmalig ab 13,99 Euro (für alle Funktionen einmalig 24,95 Euro). Im Set mit passender Blockflöte liegt der Angebotspreis derzeit bei 24,95 Euro.

Das Ukulelen-Set mit 12-Monats-Zugang zur App „Harmony City“ (Wert von 77,99 Euro) gibt es aktuell für 97,50 Euro. Die reine App zu „Harmony City“, also ohne Instrument, kann man ab 6,49 Euro pro Monat erwerben. Ein Set mit einer Gitarre gibt es nicht. Diese müssen sich Nutzer auf Wunsch selbst besorgen.

Zur Vorbestellung gibt es im Shop des Unternehmens außerdem ein Drumpad-Set für 35 Euro. Die passende App dazu ist „Rhythmic Village“. Diese gibt es schon länger, sie war ursprünglich für Trommeln und Klatschen gemacht.

Auch interessant: „Was war Ihr größter Technik-Fehlkauf, Herr Maschmeyer?“

Unternehmensbewertung zu hoch?

Können die Gründer einen oder mehrere Löwen vom Investment überzeugen? Dafür sollten sie auf jeden Fall solide Einnahmen vorweisen können. Denn 350.000 Euro für 10 Prozent der Unternehmensanteile sind im Vergleich zu anderen Start-ups in der Show ziemlich hoch. Sie schätzen den Wert ihres Unternehmens also auf stolze 3,5 Millionen Euro ein. In der Vergangenheit waren zu Hohe Unternehmensbewertungen oft ein Grund für das Scheitern der Teilnehmer. Ob die Brüder die nötigen Zahlen vorlegen und die Bewertung damit rechtfertigen können, sehen Sie heute auf VOX und TVNOW.

Welche Fehler Gründer noch machen, hat Carsten Maschmeyer im Interview mit TECHBOOK verraten:

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