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Auf diesen Laptops lässt sich Google Chrome nicht mehr nutzen

Suppport-Ende

Chrome-Browser verschwindet von Millionen alten Laptops 

Google stellt den Chrome-Support für bestimmte Windows-Versionen ein
Google stellt den Chrome-Support für bestimmte Windows-Versionen einFoto: Getty Images

Microsoft stellt den Support für Windows 7 und 8.1 Anfang 2023 endgültig ein. Google nimmt das als Anlass, den Chrome-Browser von diesen Systemen abzuziehen.

217 Millionen – in etwa so viele Nutzer haben noch Windows 7 oder 8.1 auf ihren Rechnern installiert. Nicht nur bekommen die völlig veralteten Betriebssysteme bald keine Sicherheitsupdates mehr. Auch Google sägt den Support für seinen Chrome-Browser dann ab.

Kein Chrome mehr für ältere Windows-Versionen

Konkret bedeutet das, dass Google keine weiteren Chrome-Updates mehr für Windows 7 und 8.1 veröffentlicht. Laut einer Google-Support-Seite soll die letzte Version, Chrome 110, am 7. Februar 2023 erscheinen. Zwar können Nutzer der älteren Windows-Versionen weiterhin über Chrome auf das Internet zugreifen. Funktions- und noch wichtigere Sicherheitsupdates bekommen sie aber nicht mehr.

Das bedeutet, dass betroffene Nutzer sowohl unsichere Betriebssysteme als auch einen unsicheren Browser verwenden. Nicht nur Sicherheitslücken in Windows selbst, sondern auch in Anwendungen wie Google Chrome werden dann nicht mehr gepatcht. Dadurch haben Hacker leichtes Spiel.

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Doch nicht nur Sicherheitslücken könnten in Zukunft auf nicht mehr unterstützten Chrome-Versionen Probleme verursachen. Auch bestimmte Browser-Erweiterungen, Funktionen und sogar der Zugriff auf Webseite werden irgendwann nicht mehr verfügbar sein. Entwickler stellen ihre Erweiterungen oft nur für sichere Chrome-Versionen bereit. Fraglich ist auch, wie lange Google die Passwort-Manager-Funktion noch für Version 110 unterstützt. Letztlich können Änderungen in der Ausspielung von Webseiten dazu führen, dass sie Inhalte nicht mehr richtig darstellen.

Die Lösung: Upgrade auf Windows 10 oder 11

Microsoft hatte den Support für Windows 7 und 8.1 mehrfach verlängert, um auch Upgrade-Muffeln genug Zeit zu geben, auf eine neuere Version zu wechseln. Windows 7 hat sogar eigens ein „Extended Security Update“-Programm bekommen, das zumindest die allernötigsten Sicherheitspatches enthält. Auch Windows 8.1 läuft nur noch auf erweitertem Support, der lediglich Bugfixes und Sicherheitsupdates bereitstellt.

Doch damit ist am 10. Januar 2023 endgültig Schluss. An diesem Datum stellt Microsoft die Lebenserhaltung für Windows 7 und 8.1 ab. Nutzer, die dann noch weiter bei den ausrangierten Betriebssystemen bleiben, sind auf sich allein gestellt. TECHBOOK empfiehlt daher dringend das Upgrade auf Version 10 oder 11, um Windows um Chrome sicher nutzen zu können. Wie das geht, erfahren Sie hier: Anleitung zum Upgrade auf Windows 10.

Quelle

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