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Neues Fritz-Labor

Drei Fritzboxen bekommen ein Update mit zahlreichen Optimierungen

AVM Mesh Set 7590 + 2400
Für einige Fritzboxen und Repeater von AVM steht wieder ein Update bereitFoto: AVM

Der Berliner Router-Hersteller AVM bringt regelmäßig Aktualisierungen für seine Fritzboxen und übrigen Fritz-Geräte heraus. Dazu gehören beispielsweise Repeater, Powerline-Adapter, aber auch Fritz-Fons. TECHBOOK hat die Infos zu den neuesten Updates.

Einmal im Jahr veröffentlicht AVM ein umfangreiches Software-Update für seine Geräte. Seit dem 6. Juli 2020 gibt es mit Fritz!OS 7.2x die aktuellen Versionen. Diese bringen zahlreiche Neuerungen für die Fritzboxen, Repeater und Powerline-Adapter. Nach und nach liefert AVM die neue Firmware an seine Geräte aus. Im Vorfeld bereitet das Unternehmen die sogenannten Release Candidates zumeist durch ein Labor auf das Fritzbox-Update vor. Auch neue Funktionen werden weiterhin durch kleinere Aktualisierungen aus dem Fritz-Labor getestet. Hier erfahren Sie, für welche Geräte AVM derzeit ein Update anbietet.

Achtung

In der Liste führen wir sowohl Updates auf das offizielle FritzOS als auch die neuesten Labor-Versionen auf. Da AVM im Fritz-Labor neue Funktionen erst testet, kann die Software zu kleineren Problemen im Betrieb führen. Beachten Sie daher unsere Anmerkungen, die wir zur Installation eines Fritz-Labors geben.

Die neuesten Fritzbox-Updates im Überblick

25. Januar: Erneutes Fritz-Labor für Fritzbox 7530, 7590 und 7490

Obwohl AVM erst in der vergangenen Woche ein Update nicht nur für drei seiner beliebten DSL-Router, sondern auch einiger WLAN-Repeater veröffentlicht hat, hat der Hersteller zum Wochenende nochmals nachgelegt. Die Fritzbox 7590 und 7490 haben zum Start des Wochenendes ein neues Update erhalten, die 7530 erhielt das neueste Fritz-Labor am heutigen Montag.

Für die Fritzbox 7590 steht das Labor-Update auf die Version 07.24-85522 bereit. Die Fritzbox 7490 erhält das Update auf das Fritz!OS 07.24-85520 und die Fritzbox 7530 hebt AVM auf die Version 7.24-85567 an. Trotz der unterschiedlichen Versionsnummern sind die Fehlerbehebungen und Optimierungen nahezu identisch. AVM liefert mir dem Update beispielsweise die Unterstützung für Cloud-Rufnummern aus, nachdem in einer früheren Version bereits der Support der CompanyFlex-Business-Telefonieplattform der Deutschen Telekom eingeführt wurde. Abseits dieser Neuerung behebt AVM vor allem Fehler, die die Stabilität des Router-System beeinträchtigen konnten.

Speziell handelt es sich dabei um folgende Optimierungen:

Internet:

  • Behoben – Online-Monitor für Mobilfunk zeigte bei aktivierter Einstellung „Erweiterter Ausfallschutz“ manchmal keine Daten an
  • Behoben – Priorisierung wurde fälschlicherweise auch in den Details von Gastgeräten angeboten, obwohl die Funktion im Gastnetz nicht verfügbar ist
  • Behoben – Die nicht unterstützte Funktion „NAT deaktivieren“ wurde angeboten
  • Behoben – Bei Erstellung einer Portfreigabe erfolgte ein falscher Hinweis auf bereits vergebenen Port

WLAN:

  • Verbesserung – Stabilität angehoben
  • Behoben – In der Tabelle der bekannten WLAN-Geräte wurden lange Namen in der Tooltip-Funktion (Mouseover) nicht komplett angezeigt
  • Behoben – Bei Erkennung von parallel laufenden WPS-Anmeldungen wurden diese nicht zuverlässig beendet
  • Behoben – Probleme beim Aktivieren des nicht für den Uplink benutzen Funknetzes im Repeater-Modus (einschließlich WLAN-Gastzugang)
  • Behoben – Kanalauswahl im 2,4-GHz-Band bei Einstellung „Autokanal“ korrigiert (nur 7590 und 7490)

Telefonie:

  • Behoben – E-Mail-Konfiguration für ein angemeldetes Fritz!Fon nicht möglich (unter „Telefonie / Telefoniegeräte“)
  • Behoben – In den Detailinformationen zur Sprachübertragung wurde die Verwendung von verschlüsselter Telefonie nur für die erste Rufnummer eines SIP-Trunks (CompanyFlex) auch tatsächlich angezeigt

USB:

  • Behoben – Datenübertragung via Netzlaufwerkfunktion (SMB) scheiterte mit der Windows-Fehlermeldung „STATUS_NO_MEMORY“

System:

  • Verbesserung – Stabilität im Update-Prozess verbessert
  • Behoben – Import von Einstellungen funktionierte nicht (nur 7520/7530)
  • Behoben – Anzahl der Meldungen in „System / Ereignisse“ war in einigen Bereichen zu gering

Lesen Sie auch: Sollte man den mitgelieferten Router vom Provider tauschen?

21. Januar: Update für Fritzbox 7530 und diverse Repeater

Nur drei Tage nach dem neuesten Labor für die Fritzbox 7590 und 7490 stellt AVM eine weitere Aktualisierung zur Verfügung. Dieses Mal erhält die Fritzbox 7530 eine neue Labor-Version. Die Firmware des Routers wird damit auf die Version 07.24-85384 angehoben. Die Neuheiten sind recht umfangreich und entsprechen in vielen Punkten denen, die die Fritzbox 7590 und 7490 kürzlich bekommen haben. Dazu gehören unter anderem der Support von „Telekom CompanyFlex SIP-Trunk“, ein stabileres WLAN sowie diverse Fehlerbehebungen.

Die Update-Neuheiten für die Fritzbox 7530 listet AVM wie folgt:

Telefonie:

  • NEU – Unterstützung für „Telekom CompanyFlex SIP-Trunk“
  • Verbesserung – Stabilität im Kontext von verschlüsselter Telefonie optimiert

DSL/Internet:

  • Verbesserung – Supervectoring 35B an manchen Gegenstellen verbessert
  • Behoben – Hinzufügen einer Netzwerkanwendung unter „Filter / Listen“ wurde mit Fehlercode 1 abgelehnt
  • Behoben – Die Einstellung „Nur surfen und mailen“ für den WLAN-Gastzugang war ohne Funktion
  • Behoben – Webseiten wurden deutlich langsam oder nur teilweise geladen

WLAN:

  • Verbesserung – Stabilität angehoben
  • Behoben – Fehlerhafte Texte auf dem WLAN-Info-Blatt

USB:

  • Behoben – Freigabe-Links von Fritz!NAS erforderten die Eingabe von Login-Daten

System:

  • Verbesserung – Detailverbesserungen in „Diagnose / Funktion“
  • Behoben – Beim Aktivieren des Push Services für die Faxfunktion wurde grundlos eine Fehlermeldung angezeigt
  • Behoben – Geschwindigkeitsanzeige für LAN-Anschlüsse war nicht korrekt
  • Behoben – Die „Support“-Seite war nicht mehr direkt aufrufbar

Aber auch die Repeater erhalten mal wieder ein Update – das erste seit Mitte Dezember 2020. Dabei liefert AVM sowohl für den Fritz!Repeater 3000 als auch für die Modelle 2400 und 1750E neue Software aus. Diese trägt jeweils die Versionnummer 07.24-854xx. Statt neue Funktionen zu implementieren, beseitigt AVM vor allem kleinere Fehler, die den Betrieb der WLAN-Repeater beeinflussen konnten. So waren beispielsweise die Geschwindigkeitsanzeige für LAN-Anschlüsse sowie die Zeitanzeige zum Teil fehlerhaft, Nutzer mussten ihr Kennwort mehrmals eingeben oder konnten die Support-Seite nicht aufrufen. All diese Probleme hat AVM nun behoben. Hier die Neuerungen noch einmal im Detail aufgelistet:

  • Verbesserung – Stabilitätsverbeserungen
  • Behoben – Die „Support“-Seite war nicht mehr direkt aufrufbar
  • Behoben – Geschwindigkeitsanzeige für LAN-Anschlüsse war nicht korrekt
  • Behoben – Unbeabsichtigte Anzeige der LAN-Anschluss-Einstellungen
  • Behoben – Mehrfache Aufforderung zur Kennwortvergabe
  • Behoben – Falsche Zeitangabe bei der Anzeige des letzten Fritz!OS-Updates

Auch interessant: Für diese Fritzboxen liefert AVM bald keine Updates mehr

18. Januar: Update für mehr WLAN-Stabilität

Das zweite Update im neuen Jahr richtet AVM erneut an die Fritzbox 7590 und 7490. Besitzer der Router erhalten mit der Software-Version 07.24-85338 bzw. 07.24-85337 nicht nur die Unterstützung von „Telekom CompanyFlex SIP-Trunk“, also der Möglichkeit, eine stationäre oder eine cloudbasierte Telefonanlage für Unternehmen einzurichten. Das aktuelle Update bringt auch Verbesserungen in den Bereichen Internet und Telefonie und behebt Fehler. So hebt AVM mit dem Fritz-Labor beispielsweise die WLAN-Stabilität an, was in Zeiten von Homeschooling und Homeoffice besonders relevant ist. Auch die Verbindungen über Supervectoring 35B und die Diagnose-Funktion der Router wurden verbessert.

Hier sind die Update-Neuheiten für die Fritzbox 7590 und die Fritzbox 7490 im Detail:

Telefonie:

  • NEU Unterstützung für den „Telekom CompanyFlex SIP-Trunk“
  • Verbesserung Stabilität im Kontext von verschlüsselter Telefonie optimiert

Internet:

  • Behoben Option zum Einstellen von IPv6-Adressen unter „Heimnetz / Netzwerk / Netzwerkeinstellungen“ fehlte (nur 6890)
  • Behoben Hinzufügen einer Netzwerkanwendung unter „Filter / Listen“ wurde mit Fehlercode 1 abgelehnt

DSL:

  • Verbesserung Supervectoring 35B an manchen Gegenstellen verbessert (nur 7590)

WLAN:

  • Verbesserung Stabilität angehoben
  • Behoben Fehlerhafte Texte auf dem WLAN-Info-Blatt

System:

  • Verbesserung Detailverbesserungen in „Diagnose / Funktion“
  • Behoben Beim Aktivieren des Push Services für die Faxfunktion wurde grundlos eine Fehlermeldung angezeigt
  • Behoben Geschwindigkeitsanzeige für LAN-Anschlüsse war nicht korrekt

Die Neuerungen im aktuellen FritzOS 7.2x

Mit dem Fritz!OS 7.2x liefert AVM laut eigener Aussage über 100 neue Funktionen und Optimierungen für seine Fritz-Geräte aus. Diese sollen nicht nur die Performance der Fritzboxen erhöhen, sondern auch WLAN-Verbindungen von mobilen Endgeräten verbessern, schnellere und stabilere Verbindungen über VPN-Netzwerke ermöglichen und für mehr Sicherheit im Heimnetz sorgen. Insgesamt führt AVM in allen Kernbereichen wie Internet, Telefonie, Smart Home und Heimnetz Neuerungen ein.

Welche Anpassungen und Funktionen das Fritz!OS 7.20 im Detail beinhaltet, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Fritz-Labor: Das gilt es zu beachten

Sofern ein Update aus dem Fritz-Labor stammt, gelten im Vergleich zu den offiziellen Aktualisierungen andere Konditionen. Denn mit der Labor-Firmware testet AVM neue Funktionen, die später Teil des großen, offiziellen Firmware-Updates Ende August bzw. Anfang September werden sollen. Sie hat daher Beta-Charakter. Der Hersteller weist auch darauf hin, dass es beim Betrieb der Software zu Problemen kommen kann.

Ausprobieren können Nutzer ein Fritz-Labor, wenn auf ihrer Fritzbox das aktuelle FritzOS installiert ist. Vor der Installation der Software sollten die Daten und Einstellungen auf dem Router aber sicherheitshalber gesichert werden. Ist dies geschehen, können Nutzer das Labor-Firmware im Fritz-Labor auf der Webseite von AVM herunterladen und auf ihrem Computer als ZIP-Datei speichern. Zur Installation sind nach dem Entpacken der Datei dann folgende Schritte notwendig:

  1. Rufen Sie im Browser die Fritzbox-Oberfläche mit http://fritz.box auf und geben Sie gegebenenfalls das Passwort für Ihre Fritzbox ein
  2. Unten im Menü finden Sie die Fußzeile „Ansicht: Erweitert“, die Sie aktivieren müssen
  3. Nun finden Sie unter „System / Update“ die Registerkarte „FritzOS-Datei“
  4. Wählen Sie im Eingabefeld den Pfad zu der zuvor heruntergeladenen und entpackten ZIP-Datei aus und klicken Sie auf „Update starten“

Lesen Sie auch: Die 5 besten Fritzbox-Alternativen ab 26 Euro

Ist auf der Fritzbox bereits eine Labor-Firmware installiert, wird ein neues Update automatisch angeboten. Beachten Sie, dass der Update-Vorgang ein paar Minuten dauern kann. Währenddessen blinkt die Info-Lampe des Routers. Ist das Update abgeschlossen, startet die Fritzbox automatisch neu. Daten und Einstellungen gehen nicht verloren, sodass der Router wieder wie gewohnt einsatzbereit ist.

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