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RAM

RAM

Arbeitsspeicher, kurz RAM
Der Arbeitsspeicher, auch RAM genannt, entscheidet maßgeblich mit darüber, wie zügig man mit dem Smartphone, Laptop oder Tablet arbeiten kann. Foto: Getty Images

Der Arbeitsspeicher, auch RAM genannt, spielt bei der Wahl eines Computers, Smartphones oder Tablets eine wichtige Rolle. Denn der RAM entscheidet mit darüber, wie leistungsstark ein Gerät ist und wie zügig man mit ihm arbeiten kann.

Die Abkürzung RAM steht für Random Access Memory, was auf Deutsch so viel heißt wie Speicher mit wahlfreiem oder direktem Zugriff. Zu solchen Direktzugriffspeichern gehören Festplatten, USB-Sticks und eben auch der Arbeitsspeicher in einem Rechner, Tablet oder Smartphone. Häufig gebraucht man das Kürzel RAM als Synonym für den Arbeitsspeicher.

Direkter Zugriff meint, dass sich auf dem Speicher beliebig Daten abrufen und speichern lassen. Dem Arbeitsspeicher oder RAM kommt dabei eine besondere Rolle zu. Er ist die zentrale Hardware, die letztendlich auch über die Systemleistung und Geschwindigkeit eines Desktop-Rechners, Notebooks, Smartphone, Tablets oder Smart-TVs mitentscheidet.

Schneller Zugriff auf Daten

Im RAM werden Daten temporär festgehalten, auf die ein Computer möglichst schnell oder besonders häufig zugreifen muss. Darin unterscheidet sich der Arbeitsspeicher zum Beispiel von der eingebauten Festplatte, die Daten permanent speichert. Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher wird die Festplatte auch nicht beim Ausschalten des Computers gelöscht. Wird zum Beispiel das Programm Word geladen, holt sich der Arbeitsspeicher die Daten von der Festplatte. Word-Funktionen wie die Texteingabe werden in Echtzeit ausgeführt, da der RAM aufgrund der geladenen Daten wesentlich schneller arbeitet als die Festplatte.

Das wird insbesondere dann deutlich, wenn das bearbeitete Dokument gespeichert wird, was je nach Rechenleistung ein paar Sekunden dauert. Diese Zeit würde anfallen, wenn der RAM keinerlei Daten speichern würde und stattdessen jedes Mal auf die Festplatte zugreift. Es wäre unmöglich, mit so einem Gerät zu arbeiten. Die Gefahr liegt allerdings darin, dass die Daten im RAM nur temporär gespeichert werden. Stürzt der Rechner ab, sind die Daten aus dem RAM verloren.

Taktfrequenz gibt Geschwindigkeit an

Je anspruchsvoller ein Programm ist, desto größer muss der RAM sein, damit das Programm reibungslos ausgeführt wird. Neben der Größe des Arbeitsspeichers ist auch die Taktfrequenz wichtig, um beurteilen zu können, wie schnell der RAM ist. Angegeben wird diese in Megahertz (MHz).

Arbeitsspeicher gibt es in unterschiedlichen Versionen. Heute ist ein DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory) üblich, dessen Varianten sich in Geschwindigkeit, Kapazität und Energieverbrauch unterscheiden – und dadurch natürlich auch im Preis. Vor allem im PC-Bereich lässt sich der Arbeitsspeicher mithilfe von separat erhältlichen RAM-Sticks oft aufrüsten. Bei kompakteren, mobilen Geräten wie Tablets und Handys ist das meist nicht möglich.

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