Epic, Origin, GoG…

Die besten Alternativen zur Spieleplattform Steam

Spieleplattformen Vergleich: junge Menschen sitzen in einer Reihe und spielen Computer
Computerspiele werden zusehends salonfähig und Spieleplattformen wie Steam bieten sowohl passionierten als auch Gelegenheitszockern ein breit gefächertes Angebot an Computerspielen
Foto: Getty Images

FIFA, The Witcher, Elder Scrolls, Counter-Strike, Fortnite, Dota 2 – erfolgreiche Spiele gibt es inzwischen zu Hauf. Große Turniere, gigantische eigene Messen und Hollywood-Adaptionen belegen, dass sich Computerspiele zunehmender Beliebtheit erfreuen. Spieleplattformen wie Steam, Epic, Origin oder UPlay bieten ihren Nutzern Online eine große Auswahl verschiedenster Spiele an.

Computerspiele sind salonfähig und zunehmend beliebt. Mit der Industrie boomt auch der Markt für Spieleplattformen, die ihren Nutzern ein breit gefächertes Angebot vieler Entwicklerstudios zur Verfügung stellen. TECHBOOK vergleicht Angebot, Nutzerfreundlichkeit und Performance von sechs großen Spieleplattformen. An der Spitze steht seit vielen Jahren unangefochten Steam, die Plattform des amerikanischen Entwicklerstudios Valve. Rund 47 Millionen tägliche Nutzer (Stand 2018 laut eigener Steam-Statistik), von denen zu Spitzenzeiten 18,5 Millionen parallel zockten, untermauern das. Doch welche Anbieter gibt es sonst noch auf dem Gaming-Markt und gibt es eine echte Alternative zum Platzhirsch Steam?

  1. Steam
  2. Origin
  3. UPlay
  4. BattleNet
  5. GoG
  6. Epic Games Store

Steam (Valve)

Die Plattform Steam wurde bereits im Jahr 2003 ins Leben gerufen – damals noch ausschließlich, um den Ego-Shooter„Half-Life 2“ des Entwicklerstudios Valve zu vertreiben. Seitdem werden Valves Spiele wie unter anderem die„Half-Life“-Reihe oder auch der beliebte Taktik-Shooter „Counter-Strike“ exklusiv bei Steam angeboten und aktualisiert. Das Konzept bewährte sich und ab 2005 wurden auf der Steam-Plattform auch Spiele anderer Studios vertrieben. So wurde Steam schnell zum Marktführer unter den Spieleplattformen und ist es mit über 30.000 angebotenen Spielen bis heute.

Screenshot Spieleplattform Steam Bibliothek

Steam thront seit vielen Jahren auf Platz 1 der Spieleplattformen
Foto: TECHBOOK

Der Nutzer kann sich auf der Plattform Spiele kaufen und anschließend herunterladen. Alle erworbenen Spiele sind in einer übersichtlichen Bibliothek gelistet, die noch einige Zusatzinhalte wie Errungenschaften zum Spiel, Kommentare anderer Spieler oder auch diverse Community-Guides enthält. Über die Steam-Plattform kann nämlich nicht nur gezockt werden: Die Spieler können sich außerdem in diversen Gruppen öffentlich oder auch privat über eine Freundesliste und die Chat-Funktion vernetzen. Als Steam-Nutzer legt man ein öffentlich einzusehendes Profil an, in dem die Community sehen kann, welche Spiele der Nutzer spielt und welche Errungenschaften er sich dabei verdient hat. Über ein internes Punktesystem erlangt man so mit der Zeit verschiedene Ränge und Abzeichen, die man ebenfalls auf dem Profil ausstellen kann, wenn man möchte. Es gibt beispielsweise Abzeichen für die Anzahl der gekauften Spiele, für verdiente Errungenschaften und für die Teilnahme an Steam-Events, die mehrfach im Jahr stattfinden. Steam-Nutzer profitieren außerdem von der ständigen Wartung der Spiele durch die Entwickler; Updates und Patches werden zeitnah über die Spieleplattform ausgerollt.

Steam Statistiken für 2018 im Überblick

Steam gab 2018 erstmals im großen Stil Auskunft über seine Nutzerstatistiken
Foto: Valve

Die Voraussetzungen für Kauf und Download sind ein Steam-Account und der sogenannte Steam-Client, ein Programm, welches man sich auf seinen PC oder Laptop lädt. Bei voller Festplatte können Spiele wieder deinstalliert werden; die Lizenz verbleibt trotzdem beim Nutzer und das Spiel somit in seiner Bibliothek. Die meisten Spiele sind jedoch nur mit Windows kompatibel und lassen sich auf Apple-Computern nicht installieren.

Was taugen die Alternativen?

Für viele Spieler ist Steam aufgrund seines umfassenden Angebots ein absolutes Muss. Es gibt allerdings auch Alternativen, die in der Regel von anderen großen Entwicklerstudios wie Ubisoft oder Electronic Arts zur Verfügung gestellt werden. Aber können diese Steam wirklich ersetzen oder auch sinnvoll ergänzen? TECHBOOK hat sich fünf weitere Spieleplattformen näher angeschaut.

Origin (Electronics Arts)

Die Plattform Origin gehört zum Entwicklerstudio Electronic Arts und ging direkt aus dem EA Store und dem EA Download Manager hervor. Die Rechte an der Marke Origin bekam das EA-Studio bereits 1992; Origin System war damals einer der führenden Spiele-Entwickler weltweit mit bekannten Titeln wie beispielsweise „Ultima“, „Wing Commander“ und „Crusader“.

Screenshot Mediathek Origin zum Vergleich der Spieleplattformen

Origin gehört zu Electronic Arts und bietet unter anderem die beliebte „Sims“-Reihe
Foto: TECHBOOK

Im sogenannten Origin Store, der ähnlich wie der Steam-Shop funktioniert, können Nutzer sich sämtliche Titel des Entwicklerstudios kaufen. Das Angebot wird ständig um Spiele anderer Entwickler ergänzt, ist aber im Vergleich zur Konkurrenz noch etwas eingeschränkt. Beliebte Spiele wie „Assassin’s Creed Odyssey“ werden auch nicht nur über den Origin-Store, sondern eben beispielsweise auch bei Steam vertrieben. Um die gekauften Spiele herunterzuladen, benötigt man den Origin Client, der im Installationspaket der App dabei ist. Wie bei Steam ist die Installation kostenlos; der Spieler zahlt nur für tatsächlich ausgewählte Inhalte. Mit dem Origin Access hat man aber auch die Möglichkeit, ein Abonnement für entweder 3,99 Euro im Monat oder 24,99 Euro im Jahr abzuschließen, das einem für einen gewissen Zeitraum den Zugriff auf ausgewählte Titel (circa 75) in der Mediathek der Plattform gewährt. Mit aktivem Abo gibt es außerdem einen 10 Prozent Rabatt auf alle EA-Spiele. Für knapp 100 Euro im Jahr oder 14,99 Euro im Monat gibt es seit 2018 auch ein Premium-Abo: Origin Access Premier. Dort bekommen Spieler zusätzlich spezielle Ingame-Belohnungen.

Zum Weiterlesen: Die verrücktesten Simulationsspiele auf Steam

Generell ist die Nutzung sehr intuitiv und alle Spiele sind einfach zu finden, das Angebot lässt sich gut filtern. Zum Beispiel mit der eigenen „Battlefield“-Reihe hat EA außerdem die Exklusivrechte an einer sehr großen und beliebten Game-Serie, die es bei Steam nicht gibt. Dafür ist die Gesamt-Auswahl natürlich deutlich eingeschränkt und im Vergleich ist auch das eigene Spieler-Profil weniger ausgestaltet.

Bekannte Spiele von EA: Positiv: Negativ:
Battlefield, FIFA, Die Sims, Madden, Anthem, Need for Speed, Star Wars Battlefront, Star Wars: The Old Republic Gute Preissortierung im Shop, tolle Angebote (vor allem auf eigene Produkte), Top-Spiele wie die Battlefield-Reihe, Abo-Option  Geringe Spieleauswahl, eingeschränkte Nutzerprofile

 

UPlay (Ubisoft)

Als offizielles Startdatum von UPlay als Verkaufsplattform gilt der Juli 2012. Allerdings startete Betreiber Ubisoft bereits zur Veröffentlichung von „Assassin’s Creed II“ im Jahr 2009 das Netzwerk Uplay, mit dem sich Spieler verbinden konnten. Das war in erster Linie dem großen Erfolg des ersten Teils der Reihe, erschienen im Jahr 2007, geschuldet. Inzwischen ist die Reihe eine der erfolgreichsten der Welt, wurde (semi-erfolgreich, allerdings mit Michael Fassbender, Marion Cotillard und Jeremy Irons prominent besetzt) aufwendig verfilmt und umfasst alleine in der Hauptreihe elf Spiele (Stand 2019). Wenn es für irgendein Gaming-Franchise logisch erschien, ein eigenes Netzwerk ins Leben zu rufen, dann für dieses. Spieler konnten sich vernetzen, miteinander kommunizieren und für unterschiedliche Aktionen im Spiel mit sogenannten UPlay-Einheiten belohnt werden. Mit diesen Einheiten kann man sich dann – inzwischen sogar spielübergreifend – Belohnungen kaufen. Neben der „Assassin’s Creed“-Reihe bietet Ubisoft inzwischen weitere Spiele aus eigenem Hause auf der Plattform an. Prominente Vertreter sind beispielsweise die Aufbaustrategiespiele „Anno“, das Action-Adventure-Game „Far Cry“ oder auch „Prince of Persia“.

Screenshot der UPlay-Mediathek im Vergleich zu anderen Spieleplattformen

Auch Ubisoft hat mit UPlay eine eigene Spieleplattform. Hier zu sehen: Die Desktop-Version
Foto: TECHBOOK

Mit UPlay+ gibt es seit 2019 auch ein Bezahlabo für 14,99 im Monat, das Zugriff auf über 100 Spiele gewährt. Allerdings umfasst das Angebot ausschließlich Ubisoft-Spiele und die ganze Plattform-Software ist auf die hauseigenen Spiele ausgerichtet und optimiert. Zwar gibt es einige Titel beispielsweise auch bei Steam, allerdings macht das angepasste Belohnungssystem und speziell freispielbare Extras UPlay für alle Fans der Spiele sehr attraktiv.

Bekannte Spiele von Ubisoft: Positiv: Negativ:
Assassin’s Creed, Anno, Far Cry, Die Siedler, u.a. Heroes of Might and Magic V, Tom Clancy’s Rabattaktionen, spezielle freispielbare Extras, News, PC-Guides, Freundesliste und Vernetzung stark eingeschränkte Spielauswahl, Abo dafür etwas teuer

 

BattleNet (Blizzard)

BattleNet – oder auch Battle.net – ist die Online-Spieleplattform von Blizzard Entertainment. Bei Spielern aller Generationen klingelt es in diesem Fall höchstwahrscheinlich, denn das Entwicklerstudio ist verantwortlich für die sehr erfolgreiche „Warcraft“-Reihe und somit natürlich auch für das wegweisende Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG) „World of Warcraft“. Wer nicht selbst bereits durch Azeroth gestreift ist, hat zumindest schon einmal von dem Spiel gehört, das seit 2004 so erfolgreich ist, dass es immer noch regelmäßig mit Erweiterungen versorgt wird. Neben der riesigen Franchise sind auch Schwergewichte wie „Diablo“ und Activisions „Call of Duty“ im BattleNet. Und fast alle diese Spiele gibt es online nur dort. Allerdings beschränkt sich das Angebot auch ausschließlich auf diese Reihen, in Summe sind das knapp 20 Spiele im Shop.

Screenshot Übersicht BattleNet von Blizzard für Vergleich von Spieleplattformen

Blizzards Spieleplattform hat vor allem Dauerbrenner World of Warcraft im Angebot
Foto: TECHBOOK

Grundlegend stimmen die Funktionen dabei mit denen von Steam überein. Der Spieler kann ein eigenes Profil anlegen, wobei hier positiv auffällt, wie individuell alle Bereiche verwaltet werden können. Die Community kann sich über die Plattform gut vernetzen und koordinieren. Außerdem ist Blizzard bekannt dafür, Cheating über BattleNet an unregelmäßig stattfindenden „Judgement Days“ hart zu bestrafen, was für die allermeisten Spieler sicher ebenfalls positiv zu bewerten ist. Die einzelnen Reihen werden in der Regel über monatliche Abonnements gebucht, für „WoW Legion sind das zum Beispiel 12,99 Euro im Monat ­– ein stolzer, der Reihe aber angemessener Preis.

Bekannte Spiele von Blizzard: Positiv: Negativ:
Diablo, StarCraft, Warcraft, World of Warcraft, Hearthstone, Overwatch, Call of Duty Gute Spieler-Unterstützung, exklusive Angebote, WoW exklusiv Etwas unübersichtliche Abonnements, eingeschränktes Angebot (nur eigene Reihen)

 

GoG (CD Project)

GoG steht für Good Old Games und gehört zum polnischen Entwickler CD Projekt Red und wurde 2008 ins Leben gerufen. Wie der Name schon sagt, geht es in erster Linie um ältere Computerspiele. Viele davon sind im Einzelhandel gar nicht mehr zu kaufen. Um die besonders alten Spiele zocken zu können, müssen teilweise ältere Betriebssysteme auf den jeweiligen Rechnern laufen. Erst seit dem Erscheinen von Windows 8 werden zumindest die neu aufgenommenen Spiele auf dieses System angepasst. Ein großer Vorteil für viele ist, dass Spiele und Software, die bei GoG erworben werden, nach wie vor frei von DRM-Software sind. So muss man nicht aktiv mit den Servern verbunden sein, um die Inhalte nach der Installation im Single-Modus spielen zu können. Dadurch ist aber auch der Piraterie-Schutz stark eingeschränkt, was dazu führt, dass manche Publisher ihre Spiele nicht bei GoG anbieten.

Screenshot Shop GoG für Spieleplattformen Vergleich

Das wohl interessanteste und vielseitigste Angebot hat GoG
Foto: TECHBOOK

Generell werden zu den meisten Spielen – wenn vorhanden – zusätzliche, ergänzende Produkte wie der Soundtrack oder passende Desktophintergründe angeboten. Generell hat die Plattform viele internationale Titel im Angebot, englische Versionen überwiegen allerdings. Insgesamt ergänzt GoG mit seinem umfassenden und ungewöhnlichen Angebot, das bei aller Ausgewähltheit trotzdem über 3000 Titel fasst, jeden Zocker-Haushalt.

Bekannte Spiele von CD Projekt: Positiv: Negativ:
The Witcher, Cyberpunk (2020) Interessantes und vielseitiges Angebot, ohne DRM, gute Preise Große Titel teilweise nicht vorhanden, manchmal Sprachprobleme

Epic Games Store (Epic Games)

Erst am 6. Dezember 2018 ging der Epic Games Store an den Start. Damit ist er im Vergleich zur Konkurrenz noch sehr jung und kämpft teilweise noch mit Startschwierigkeiten. Das Angebot der „Fortnite-Macher kann sich aber durchaus sehen lassen. Dazu muss man erläuternd sagen, dass Epic von den Entwicklern der Spiele, die auf ihrer Plattform angeboten werden, deutlich weniger Prozente verlangt, als Marktführer Steam. In Folge wächst die Anzahl der Spiele auf Epic sehr schnell, was auch diverse Sonderaktionen und Rabatte zur Folge hat. Um Exklusiv-Verträge an Land zu ziehen, bietet Epic eine Umsatzgarantie, die bei nicht eingehaltenen Nutzerzahlen quasi aus eigener Tasche beglichen wird.

Screenshot des Epic Games Store für den Vergleich von Spieleplattformen

Im Epic Games Store gibt es nicht nur das mega erfolgreiche Game „Fortnite“
Foto: TECHBOOK

Was auf Entwicklerseite gefeiert wird, wird von Spielern teilweise kritisiert. Zum einen wollen viele, die sich in den Jahren zuvor bereits mit mehreren Spieleplattformen „eingedeckt“ haben, keine weitere Client-Software. Zum anderen bietet der Epic Games Store diverse Zusatzfunktionen, die das seit vielen Jahren etablierte Steam integriert hat, nicht an. Das Errungenschaftssystem ist beispielsweise noch weit davon entfernt, so umfangreich und ausgereift wie bei der Konkurrenz zu sein. Auch die VR- und Streaming-Unterstützung lässt noch deutlich zu wünschen übrig; Ausbesserungen und Erweiterungen sind bereits angekündigt. Allerdings hält sich zusätzlich hartnäckig das Gerücht, dass Tencent, die Firma hinter Epic Games, Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergibt.

Nichtsdestotrotz schwingt sich die Plattform – alles andere als langsam – zur echten Steam-Alternative auf. Gerade die zahlreichen Exklusivdeals machen das Angebot für Spieler ausgesprochen attraktiv. Außerdem gibt es den hauseigenen Kassenschlager „Fortnite natürlich auch ausschließlich im Epic Games Store.

Bekannte Spiele von Epic: Positiv: Negativ:
Fortnite, Unreal-Reihe, Paragon, Rocket League, Infinity Blade

 

Tolle Angebote, große Auswahl, Community, großes Wachstum Teilweise kurzfristige Exklusivverträge benachteiligen die Konkurrenz, eingeschränkte Funktionen

 

Fazit

Im Vergleich hat sich gezeigt, dass Steam aufgrund seines umfangreichen Angebots und der technisch gut ausgebauten Plattform zurecht die Nr. 1 der Spieleplattformen ist. Seine Vormachtstellung verdankt es nicht zuletzt der Tatsache, dass es sich um ein wahres Urgestein handelt, das seit seinem Start im Jahr 2003 die Branche maßgeblich mitgeprägt hat, ganz nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Allerdings lässt sich auch die Konkurrenz nicht lumpen. Weitere große Vertreter wie Origin und UPlay bieten vor allem bei ihren eigenen Spielen tolle Deals an. Der – nicht grundlos bekannte – Exot in der Vergleichsrunde ist GoG. Die Entwickler sind zurecht stolz auf ihr „handverlesenes Angebot“, das inzwischen nicht mehr nur ältere Klassiker und Indie-Spiele umfasst, sondern mit Titeln wie „The Witcher 3: Wild Hunt“ oder „Divinity: Original Sin 2 auch mit Kassenschlagern der jüngsten Vergangenheit aufwartet.

Seit 2018 belebt außerdem der Epic Games Store den Wettbewerb ganz neu. Das ausgeschriebene Ziel war von Beginn an, Steams Vormachtstellung anzugreifen und das gelingt der Spieleplattform mit zahlreichen Exklusivdeals und Sonderangeboten auch gut. Die technische Ausführung und der Ausbau der Community lässt vergleichsweise noch zu wünschen übrig, Spieler könnten aber vom frischen Wind profitieren.

Wer viel spielt und vor allem viele unterschiedliche Titel zockt, der kommt inzwischen leider nur noch schwierig mit einer einzigen Spieleplattform aus. Ein Steam-Account deckt zwar vieles ab, einige große Titel gibt es aber teilweise zu besseren Konditionen anderswo oder sind sogar auf andere Plattformen beschränkt (u.a. den Koop-Shooter „World War Z, den es zumindest bisher nur im Epic Games Store gibt). Da die Vertriebsplattformen in der Regel an ein Entwicklerstudio angekoppelt sind, ist es nur logisch, dass es für die eigenen Spiele jeweils Sonderkonditionen und erweiterte Unterstützung für die Spieler gibt (wie etwa bei der „Assassin’s Creed“-Reihe von Ubisoft). Für passionierte Spieler bedeutet das leider in der Regel, dass auf zwei oder mehr Plattformen zurückgegriffen werden muss, um alles spielen zu können, nicht zuletzt, weil große Titel wie „World of Warcraft oder die komplette „Sims-Reihe ausschließlich über die eigenen Vertriebswege (in diesem Fall BattleNet und UPlay) angeboten werden.

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