Gerüchte und Erwartungen

Destiny 2 angekündigt: Das teuerste Spiel der Welt kriegt einen Nachfolger

Mit diesem Teaser kündigte Bungie „Destiny 2“ via Twitter an.
Foto: Bungie / Activision

Gerüchte gab es schon länger, jetzt ist es offiziell: „Destiny 2“ wird veröffentlicht. Vielleicht sogar noch dieses Jahr. TECHBOOK sagt, was schon jetzt bekannt ist – und was wir von dem neuen Actionspiel erwarten.

500 Millionen US-Dollar kostete „Destiny“ in der Produktion – der Weltraum-Shooter ist damit das teuerste Game aller Zeiten. Das Multiplayer-Actionspiel hat in den vergangenen Jahren vier Erweiterungen erhalten, nun scheint es an der Zeit für einen zweiten Teil zu sein.

Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder Gerüchte kursierten, bestätigte Hersteller Bungie nun tatsächlich „Destiny 2“ via Twitter.

Die Ankündigung besteht lediglich aus einem Teaserbild. Weitere Informationen zu dem Spiel sind ebenso wenig bekannt wie ein mögliches Veröffentlichungsdatum. Vermutlich wird auf der Spielebranchenmesse E3 in Los Angeles im Juni mehr verraten. Gerüchten zufolge soll das Spiel diesen September auf den Markt kommen, vorher soll es angeblich eine Beta-Testphase auf Playstation 4 geben. Auf Twitter löste die Ankündigung einen Hype aus: Fast 40.000 Mal wurde das Teaserbild geteilt.

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Die Erwartungshaltung an den Nachfolger des teuersten Spiels aller Zeiten sind riesig. Diese Dinge wünschen sich die TECHBOOK-Gamer von „Destiny 2“:

Bessere Story

Zugegeben: Kaum jemand spielte „Destiny“ für die Geschichte. Wie in vielen Multiplayer-Spielen geht es mehr um das Miteinander und Gegeneinander mit anderen Spielern – und vor allem darum, die bestmögliche Ausrüstung zusammenzusuchen. Das ist und wird bei „Destiny“ immer der Schwerpunkt bleiben. Dennoch wäre es schön gewesen, wenn das bisschen an Geschichte besser gewesen wäre.

Zum Hintergrund: „Destiny“ spielt in einer postapokalyptischen Welt. Die ominöse „Dunkelheit“ bedroht die Existenz der wenigen verbleibenden Menschen. Ein Geist, der letztlich eine schlaue Roboter-Drohne ist, belebt einen wieder, damit man als einsamer Hüter die Dunkelheit bekämpft. Dafür läuft man (plötzlich gar nicht mehr so einsam) über wüste Planeten, immer auf der Suche nach irgendwelchen Artefakten, um die Dunkelheit abzuwehren. Die Aliens, denen man mit Feuerkraft entgegen trat, wirkten wahllos zusammengewürfelt. Einen richtigen Durchblick hatte man auch nach dem Durchspielen der Geschichte nicht.

Für „Destiny 2“ wäre es deshalb schön, wenn einen die Storyline noch mehr mitreißt, einen noch besseren Aufbau bietet und den Spieler mitreißt. Denn erst dann verliert man sich so richtig in einer Online-Welt – und davon profitieren dann auch Multiplayer-Fans.

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Mehr Spielinhalte zum Start

Der größte Kritikpunkt an „Destiny“ war, dass zum Start des Spiels noch zu wenig geboten wurde. Die Geschichte war schnell durchgespielt, die Anzahl an Multiplayer-Karten und -Modi war überschaubar. Erst mit den kostenpflichtigen Erweiterungen wurde aus dem Hype-Titel ein gelungenes Spiel – bis es soweit war mussten die Hersteller viel Schelte einstecken. Hoffentlich sind sie diesmal schlauer und bringen gleich zu Beginn ein Spiel auf den Markt bringen, das den Erwartungen gerecht wird.

Eine PC-Version

„Destiny“ hatte für viele Gamer ein großes Manko: Der Space-Shooter schaffte es lediglich auf Xbox- und Playstation-Konsolen. Eine PC-Version gibt es bis heute nicht. Um den harten Kern der Gaming-Szene zu erreichen, sollte Bungie für den zweiten Teil auch eine Version für den PC veröffentlichen.

Ersten Gerüchten zufolge soll es „Destiny 2“ tatsächlich auch für den PC geben. Ob die Gerüchte stimmt, werden wir vermutlich erst im Juni erfahren, wenn das Spiel voraussichtlich auf der E3 in Los Angeles präsentiert wird.