Musik für überall

Die besten Bluetooth-Lautsprecher bis 100 Euro

Bluetooth-Lautsprecher tragen die Musik überall hin. Doch welche Geräte sind gut und günstig?
Foto: Libratone

Kleine Bluetooth-Lautsprecher sind eine großartige Sache, denn sie sorgen praktisch überall für Musik: auf Reisen, am Strand, im Schwimmbad, auf dem Nachttisch, in der Küche und unter der Dusche. Wir haben für Sie die besten Empfehlungen bis 100 Euro gesammelt.

Wer Bluetooth-Lautsprecher kaufen möchte, kann bei Bedarf richtig tief in die Tasche greifen. Es gibt kabellose Luxusgeräte für Hunderte Euro. Oft muss es aber gar nicht die teuerste Variante sein, um trotzdem ein gutes Gerät zu erhalten. TECHBOOK gibt einen Überblick über gute Geräte, die maximal hundert Euro kosten.

EasyAcc Mini Portable Bluetooth: Der Einsteiger

Klein, leicht und günstig: der EasyAcc Mini für 22 Euro reicht für bescheidene Sound-Ansprüche.

Klein, leicht und günstig: der EasyAcc Mini für 22 Euro reicht für bescheidene Sound-Ansprüche.
Foto: EasyAcc

Wer einfach nur einen günstigen kabellosen Lautsprecher sucht, der könnte sich für den EasyAcc Mini begeistern. Mit etwa sechs Zentimetern ist der kleine Zylinder kompakt genug, um auch am Fahrradlenker befestigt zu werden. Für 12,99 Euro gibt es sogar eine passende Halterung.

Das schicke Metallgehäuse gibt es in schwarz, rot oder blau. Neben der kabellosen Bluetooth-Verbindung kann Musik auch über den SD-Kartenleser, den eingebauten FM-Radiotuner oder über den Klinkenanschluss wiedergegeben werden. Zusätzlich ist eine Freisprecheinrichtung für Smartphones integriert. Allerdings hält der Akku nur 4-5 Stunden durch. Und wassergeschützt ist der Speaker auch nicht. Für 22 Euro kann man das aber verkraften.

Anker SoundCore: Der Preisleistungstipp

Bestes Preisleistungsverhältnis: der Anker SoundCore ist ein ein kompakter Allrounder für gerade mal 42 Euro.

Bestes Preisleistungsverhältnis: der Anker SoundCore ist ein ein kompakter Allrounder für gerade mal 42 Euro.
Foto: Anker

Mit diesem Bluetooth Speaker kann man nicht viel falsch machen: Dank des kompakten Gehäuses (165 x 45 x 54 Millimeter) passt er in jede noch so kleine Tasche. Dabei schützt ein gummierter Überzug zuverlässig vor Kratzern und kleinen Stößen. Das Gewicht von 367 Gramm ist noch im Rahmen. Zwei Treiber mit insgesamt 6 Watt Leistung sorgen für einen angenehmen Klang.

Mit Musik kann er via Bluetooth oder über den Klinkenanschluss versorgt werden. Überdurchschnittlich hoch ist dabei die Akkulaufzeit: Der Hersteller spricht von 24 Stunden. Eine Freisprechfunktion für Smartphones ist auch eingebaut. Nur über Spritz- bzw. Wasserschutz verfügt der Anker SoundCore nicht. Dafür gibt es ihn aber auch schon ab 42 Euro online zu kaufen.

UE Roll 2: Die coole Scheibe

Auffälliger gehts kaum: der UE Roll 2 ist rund, bunt, laut und wasserfest für 85 Euro.

Auffälliger gehts kaum: der UE Roll 2 ist rund, bunt, laut und wasserfest für 85 Euro.
Foto: Ultimate Ears

Die UE Roll 2 hat alle Funktionen des Anker SoundCore, ist aber zudem wasserdicht nach IPX7. Das bedeutet, der Bluetooth-Speaker hält es locker bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe aus. So kann er beispielsweise an Badeshorts befestigt werden und am Strand oder im Schwimmbad für Unterhaltung sorgen.

Doch das Besondere an der UE Roll 2 ist das Design: Die vier Zentimeter flache Scheibe hat einen Kreisdurchmesser von 135 Millimetern und kommt in vier kunterbunten Optiken daher. Sie wiegt 330 Gramm und liefert trotz der flachen Bauweise einen erstaunlich guten und lauten Sound mit drei Treibern. Im Vergleich zum Anker schafft der Akku im Schnitt aber nur neun Stunden. Für den coolen Style-Faktor muss man mindestens 85 Euro hinblättern.

JBL Clip 2: Der ultrakompakte Spaßmacher

Sozusagen die Miniversion des UE Roll 2: kann fast alles genauso gut, nur halt eine Nummer kleiner.

Sozusagen die Miniversion des UE Roll 2: kann fast alles genauso gut, nur halt eine Nummer kleiner.
Foto: JBL

„Liebling, ich habe den UE Roll 2 geschrumpft“, so kann man den JBL Clip 2 am besten beschreiben. Denn er kann praktisch alles, was die große bunte „Scheibe“ von UE auch kann, nur eben eine Stufe kleiner. So misst er etwa vier Zentimeter weniger im Durchmesser, wiegt mit 184 Gramm fast halb so viel und hat einen robusten Karabinerhaken zum Befestigen.

Dafür klingt er natürlich zwar nicht ganz so voluminös wie der UE Roll 2, aber immer noch ganz anständig. Der Lautsprecher ist in fünf Farben erhältlich, hält bis zu acht Stunden mit einer Akkuladung durch und ist wasserfest nach IPX7. Mit etwa 50 Euro kostet der JBL Clip 2 etwa 35 Euro weniger als der UE Roll 2.

Anzeige: Jetzt den JBL Clip im Shop der Telekom kaufen

Libratone Too: Der Topseller

Macht am Strand eine gute Figur: der Libratone Too kombiniert guten Sound mit Spritzwasserschutz und hochwertiger Verarbeitung für 99 Euro.

Macht am Strand eine gute Figur: der Libratone Too kombiniert guten Sound mit Spritzwasserschutz und hochwertiger Verarbeitung für 99 Euro.
Foto: Libratone

Dieser Bluetooth Speaker ist quasi eine Mischung aus dem Anker SoundCore und dem UE Roll 2. Mit 210 x 65 x 59 Millimetern ist er zwar etwas größer und mit 588 Gramm auch deutlich schwerer als der Anker. Dafür kommt er in vier knalligen Farben und ist spritzwassergeschützt nach IPX4. Man sollte ihn zwar nicht ins Wasser eintauschen wie den UE Roll, doch Regen oder Wasserspritzer dürfte er locker überstehen.

Der größte Pluspunkt ist aber sein ausgewogener 360-Grad-Sound für die Rundumbeschallung. Mit 12 Stunden hält er garantiert jede Strandparty durch. Zudem hilft die Libratone App beim Einrichten und Steuern des Speakers. Der coole Däne ist ab 99 Euro erhältlich.

Kompakte Boxen dominieren den Markt

In den letzten Jahren stieg der Umsatz mit Bluetooth-Boxen immer mehr – auch ein Zeichen dafür, dass der Markt im Kommen ist. Eine Grafik von Statista über den Umsatz der Unternehmen mit Komponenten im Bereich Home Audio zeigt: Dominierten vor 10 Jahren noch größere Heimkino-Systeme und traditionelle Stereoanlagen den Markt, sind es nun Lautsprecher-Boxen und vernetze Geräte.

statistic_id20221_umsatz-mit-home-audio-elektronik-in-deutschland-bis-2016


Foto: Statista