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Peinliche Suchen verstecken

Youtube führt Inkognito-Modus in der App ein

Die YouTube-App bekommt – zumindest für Android-Smartphones – einen Inkognito-Modus.Foto: Getty Images

Die Video-Plattform Youtube testet derzeit auf Android-Geräten einen Inkognito-Modus. In diesem werden keine Aktivitäten des Nutzers mehr gespeichert – auch keine Suchanfragen.

In Browsern wie Chrome oder Firefox gibt es den Inkognito-Modus schon lange – sowohl für den Computer als auch für das Smartphone. Jetzt will YouTube diesen auch in seine App integrieren, derzeit wird die Funktion nach und nach auf alle Android-Geräte gespielt. Falls Sie die Funktion also noch nicht sehen, ist sie noch nicht freigeschaltet und kommt erst etwas später. iPhone-Besitzer müssen wohl noch etwas länger warten, hier gibt es noch kein Update mit dem neuen Modus.

TECHBOOK hat die Inkognito-Funktion ausprobiert und verrät, wie peinliche Suchanfragen im Nachhinein nicht mehr gefunden werden können.

So aktivieren Sie den Inkognitomodus auf Youtube

Foto: TECHBOOK

Öffnen Sie die Youtube-App auf Ihrem Android-Gerät. Tippen Sie dann oben rechts auf Ihr rundes Profilsymbol. Hier sollte jetzt der Punkt „Inkognitomodus aktivieren“ erscheinen.

Sobald Sie den Modus aktiviert haben, erscheint folgende Meldung:

Foto: TECHBOOK

Als Test können Sie Ihren Abonnement-Bereich in der App aufrufen. Dieser sollte im Inkognitomodus nicht abrufbar sein.

Foto: TECHBOOK

Ab sofort können Sie Videos aufrufen und sehen, ohne dass sie im Verlauf gespeichert werden. Auch personalisierte Empfehlungen auf Basis der gesehenen Videos sollte es nicht geben.

Dieser Trick macht Sie unsichtbar im Netz

Alternative: Sucherverläufe löschen

Sollten Sie den neuen Modus noch nicht haben, können Sie trotzdem die Suchverläufe in der App löschen. Gehen Sie dazu auf „Einstellungen“ und scrollen Sie herunter. Wählen Sie dann „Suchverlauf löschen“ beziehungsweise „Wiedergabeverlauf löschen“.

Wenn Sie auch auf anderen Seiten lieber anonym bleiben wollen, können Sie einen Proxy-Server nutzen. Wie das geht und was Sie beachten müssen, verrät TECHBOOK in diesem Artikel: