Backup, Kratzer, Staub

Diese 7 Technik-Sünden begehen wir alle!

Wir machen sie ständig in unserem Alltag, dabei können sie uns schaden: Technik-Fehler.
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Elektronische Geräte nehmen einen großen Teil unseres Lebens ein, und trotzdem benutzen wir sie häufig völlig falsch. TECHBOOK erklärt die größten Technik-Sünden – und wie wir sie künftig verhindern.

Wir haben oft das Gefühl, richtige Technik-Experten zu sein – schließlich sind Smartphone und Computer bei uns täglich im Einsatz. Trotzdem nutzen wir unsere Alltagshelfer häufig falsch. Das kann den Geräten und am Ende auch uns schaden. Mit einigen Tricks können Sie Ihre negativen Gewohnheiten aber schnell ablegen.

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Diese sieben Technik-Fehler gehören bei Ihnen hoffentlich bald der Vergangenheit an:

1. Zu viel Staub

Unsere Geräte können zu echten Staubfängern werden, vor allem jene, die einen festen Standplatz haben und nur selten bewegt werden. Doch die Schmutzschicht sieht nicht nur unschön aus, sie kann Computern und anderen Geräten erheblich schaden: Staubkörner im PC können etwa die Lüftung blockieren und letztlich sogar zu einem Komplettausfall  führen. Bei Smartphones können die Anschlüsse durch den Schmutz verstopfen und sind im schlimmsten nicht mehr verwendbar.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre technischen Geräte gut pflegen. Am einfachsten befreien Sie Ihre Geräte mit dem Staubsauger oder einem Pinsel vom Schmutz. Übertreiben sollten Sie es aber nicht, denn auch zu viel Pflege könnte Ihren Geräten schaden! Besondere Vorsicht sind bei Hilfsmitteln wie Reinigungsmittel oder Wasser geboten, sie können die Technik ebenfalls beschädigen.

2. Falsches Netzteil

Mal eben ein anderes Netzteil verwenden, weil Sie Ihr eigenes zu Hause haben liegen lassen? Das ist nur bedingt zu empfehlen. Generell sollten Sie in einem solchen Fall darauf achten, dass die Spannung des Netzteils mit der ihres Gerätes übereinstimmt. Bei zu hoher Spannung kann der Akku in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch wenn Sie kein Original-Ladekabel vom Hersteller kaufen, sollten Sie überprüfen, ob die Spannung stimmt.

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3. Smartphone falsch aufbewahren

Wir haben das Smartphone immer griffbereit, schließlich wollen wir nichts verpassen. Das führt leider dazu, dass wir meistens nicht sehr sorgsam mit den Handys umgehen. Sie sollten daher vermeiden, Ihr Smartphone an einem Ort zu lagern, an dem es in Berührung mit anderen Gegenständen kommt, die das Display zerkratzen können. Werfen Sie das Handy nicht einfach wild in die Tasche, sondern in einen abgetrennten Bereich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Geld in eine Displayschutz-Folie sowie eine Handyschutz-Hülle investieren.

4. Keine Updates

Ja, sie sind nervig, aber leider dringend nötig: Updates. Betriebssysteme sowie sämtliche Programme sollten Sie immer auf dem neuesten Stand halten, auch um mögliche Sicherheitsrisiken zu umgehen. Updates liefern den besten Schutz gegen Angriffe von außen.

5. Kein Neustart

Alles auf Anfang, um wieder richtig durchzustarten: Manchmal kann genau das helfen, um wieder volle Leistung zu bekommen. Besonders das Smartphone lassen wir häufig dauerhaft laufen, gönnen dem Gerät nie eine Pause. Kommt das Handy ins Stocken, kann es helfen, es neu zu starten. Danach sollte es wieder deutlich flüssiger laufen, denn das Betriebssystem hat sich neu geordnet und behebt Fehlermeldungen.

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6. Keine Backups

Keiner macht Backups gerne, aber ohne Absicherung der Daten können diese ganz schnell verschwinden. Der Verlust könnte immens sein: Fotos, Videos oder Daten könnten für immer weg sein. Und das nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf dem Smartphone. Damit genau das nicht passiert, sollten Nutzer in regelmäßigen Abständen in ihre Daten sichern. Für das Handy gibt es zahlreiche Apps, die eine Absicherung der Daten erleichtern. Wie Sie wichtige Dinge optimal sichern, können Sie hier nachlesen.

7. Furchtbare Passwörter

Passwörter sollten bestimmte Richtlinien erfüllen, damit sie wirklich sicher sind. Doch in den meisten Fällen haben wir Sorge, uns nicht mehr an unser Passwort zu erinnern – und wählen deshalb eins mit geringem Schutz vor Betrügern. Vor allem aufeinanderfolgende Zahlenkombinationen wie „123456“ machen es Hackern besonders leicht, aber auch Kennwörter wie „Passwort“ oder „qwertz“ sollten Sie nicht verwenden. Welche Passwörter tabu sind, lesen Sie hier. Wählen Sie deshalb ein Passwort mit einem besonders hohem Schutz aus, um sensible Daten vor Angreifern zu schützen.

Außerdem nutzt rund ein Drittel der Deutschen ein Passwort gleich für mehrere Anmeldungen im Internet, wie der Verband Bitkom herausgefunden hat. Mit dieser Nachlässigkeit bekommen Kriminelle besonders schnell Zugriff auf verschiedene Konten des Nutzers. Verwenden Sie deshalb ein Passwort immer nur einmal!