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Gratis Surfen

Kostenlose WLAN-Hotspots in Ihrer Stadt finden

Frau sitzt mit Laptop im Café
In Deutschland gibt es zahlreiche kostenlose WLAN-HotspotsFoto: Getty Image

Ihr Datenvolumen ist wieder verbraucht? Zum Glück gibt es in Deutschland zahlreiche WLAN-Hotspots, die einen kostenlosen Zugang zum Internet liefern. TECHBOOK verrät, wo Sie die kostenlosen Hotspots finden.

Unterwegs ohne Internet? Heute kaum noch denkbar: Im Bus Spotify hören, den richtigen Weg mit Google Maps nachschlagen oder unterwegs noch schnell noch ein paar Mails lesen. All das verbraucht Datenvolumen. Auch wenn heute einige Nutzer*innen schon Tarife mit sehr hohem oder sogar unbegrenztem Datenvolumen besitzen, es gibt auch diejenigen, die noch mit kleineren Datenmengen in ihrem Handytarif auskommen müssen. Ist dieses verbraucht, sinkt die Surfgeschwindigkeit rapide. Helfen können da WLAN-Hotspots, mit denen Sie sich in der Innenstadt und Umgebung kostenlos in ein WLAN-Netz einklinken. TECHBOOK erklärt, wie Sie die Hotspots finden.

Hier gibt es kostenlose WLAN-Hotspots

Restaurants und Geschäfte

Die erste Anlaufstelle für viele kostenlose WLAN-Hotspots sind Restaurants und Fast-Food-Ketten wie McDonald’s, Starbucks & Co., die ihren Kunden seit Jahren kostenloses WLAN anbieten – manche zeitlich begrenzt, andere ohne Beschränkungen. Auch wenn einige dieser Orte bereits bekannt sind, dürften andere Geschäfte mit ihrem Gratis-Internet-Angebot überraschen. Oder wussten Sie, dass auch H&M oder Galeria Kaufhof einen kostenloses WLAN-Hotspot anbieten?

In diesen großen Ketten in Deutschland können Sie kostenlos surfen (beachten Sie, dass nicht zwingend alle Filialen, Bahnhöfe etc. ausgebaut sind):

  • McDonald’s (eine Stunde kostenlos surfen)
  • Burger King (unbegrenzt)
  • Starbucks (zwei Stunden kostenlos surfen)
  • Apple Store (unbegrenzt)
  • DB Lounges am Bahnhof (unbegrenzt)
  • DB Bahnhöfe (Bahnhöfe in Deutschland bieten 30 Minuten kostenloses surfen. Eine Liste gibt es auf der Bahn-Homepage)
  • DB Bahn (In allen ICEs in der 1. und 2. Klasse auf den meisten Strecken)
  • Deutsche Bank (zwei Stunden kostenlos surfen)
  • dm-Drogerie (eine Stunde kostenlos surfen)
  • H&M (unbegrenzt)
  • IKEA (unbegrenzt)
  • Real (unbegrenzt)
  • Galeria Kaufhof (unbegrenzt)
  • Subway (eine Stunde kostenlos surfen)

Zudem stellen auch einige Supermarkt-Filialen von Rewe und Edeka einen kostenlosen WLAN-Hotspot bereit, ebenso wie viele kleinere Cafés, Bars oder Kneipen. Auch die Verkehrsbetriebe haben an ihren Haltestellen in vielen Fällen schon Hotspots bereitgestellt, ebenso wie Flughäfen. Sogar Kirchen ziehen langsam nach.

Kostenlose WLAN-Hotspots der Telekom und von Vodafone

Auch die großen Provider Deutsche Telekom und Vodafone betreiben in Deutschland zahlreiche kostenlose WLAN-Hotspots. Oftmals steckt ihr Netzwerk sogar hinter dem Gratis-Angebot der genannten Geschäfte. Nutzer*innen können sich aber auch direkt in die Hotspots einwählen. Bei der Deutschen Telekom gilt dabei: Haben Sie einen Tarif beim Anbieter gebucht, ist die Hotspot-Funktion oftmals in der monatlichen Grundgebühr inbegriffen. Anderenfalls lassen sich aber auch Hotspot-Pässe für verschiedene Zeitfenster buchen. Vodafone erlaubt allen Nutzer*innen auch ohne Vertrag die kostenlose Nutzung der eigenen WLAN-Hotspots für täglich bis zu 30 Minuten. Wer mehr Zeit benötigt, kann auch hier diverse Hotspot-Pässe buchen. Wo sich die Hotspots der beiden Anbieter genau befinden, lässt sich auf einer auf der jeweiligen Webseite eingebundenen Karte nachsehen.

Hotspot-Ausbau in Städten

Auch Städte und Gemeinden bieten an verschiedenen Orten kostenlose WLAN-Hotspots an, Anzahl stark steigend. Berlin etwa betreibt in seinem „Free Wifi Berlin“-Netz beispielsweise über 2000 Hotspots. Zusammen mit den vier Partnern der WLAN-Initiative (Freifunker, mabb, EKBO, BVG) sind es im gesamten Stadtgebiet sogar über 10.000 kostenfreie WLAN-Hotspots. Die Gratis-Zugänge nach Bezirk lassen sich auf der Webseite der Stadt nachlesen.

Ähnlich wie Berlin handhaben es viele andere deutsche Städte, darunter Leipzig, Dresden, Hamburg und Frankfurt. Auch München betreibt in Kooperation mit SWM beispielsweise an rund 350 Standorten ein freies WLAN-Netz.

Kostenlose WLAN-Hotspot finden und richtig nutzen

Um genau zu sehen, wer einen kostenloses WLAN-Hotspot anbietet, gibt es einige Hilfsmittel. Nutzer*innen können zum einen per App nach öffentlichen WLAN-Netzen suchen. Beispiele sind hier „WLAN Instabridge“ (kostenlos für Android und iOS) oder „Wifi Map“ (kostenlos für Android und iOS). Aber auch die Webseite Wifimap.io listet zahlreiche Hotspots, auf Wunsch nach Stadt geordnet.

In den meisten Fällen ist der Internetzugang über die Hotspots frei zugänglich, ein Passwort müssen Nutzer*innen nicht eingeben. Doch genau aus diesem Grund sollten sie an den Hotspots auch besondere Vorsicht walten lassen. Der Sicherheitsstandard ist hier zumeist sehr niedrig, sodass Hacker, die Daten abgreifen wollen, ein leichtes Spiel haben. Online-Banking oder die Eingabe sensibler Daten sollten Sie in öffentlichen WLAN-Netzwerken daher tunlichst vermeiden. Zur Not sollten Sie ein VPN zwischenschalten. Lesen Sie in unserem Ratgeber Vorsicht vor öffentlichen WLAN-Netzwerken mehr darüber, wie Sie Ihre Daten in kostenlosen WLAN-Hotspots schützen können.

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