Hier heizt das Handy die Bude vor!

Wenn Familie Scheithauer um 6:30 Uhr langsam die Augen aufschlägt, wartet der Kaffee schon frisch gebrüht in der Küche, das Schlafzimmer wird langsam hell und im Badezimmer sind Böden und Handtücher vorgewärmt – wie machen die das?

Die Scheithauers aus Berlin – Mama Nicola (45), Patchwork-Papa Sven (45) und die Kinder Talessa (14) und Leo (10) – haben keine fleißigen Hausangestellten, sondern sind clever vernetzt. Sie steuern mit intelligenten Geräten ihr Zuhause, kommunizieren und planen täglich über Apps und Messenger miteinander.

Verbringen sie dann überhaupt noch Zeit als Familie miteinander? Ja und zwar mehr als ohne Technik. Dank Apps und intelligenter Haustechnologie können sie morgens länger schlafen, bekommen ihr Essen mit einem Klick und wissen auch von unterwegs, dass zuhause alles in Ordnung ist. Das spart jeden Tag zwei bis drei Stunden Orga-Stress und Arbeit! Und diese Zeit investiert die Familie lieber füreinander.

Festes Ritual bei den Scheithauers – das gemeinsame Abendessen, geordert via App

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

„Wir haben irgendwann gemerkt, dass wir vier zwar oft gleichzeitig zuhause sind, aber die Zeit dann oft mit Pflichten, Haushalt und Absprachen verplant ist. Seit wir mehr und mehr vorprogrammieren und digital abwickeln können, ist vor allem der Morgen entschleunigt und der Abend ist endlich wirklich frei, damit wir uns mit Muße Familien-Zeit gönnen können,“ sagt Nicola Scheithauer.

Damit liegen sie im Trend bzw. treiben ihn sogar voran, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts TNS Kantar im Auftrag von TECHBOOK zeigt. Für fast zwei Drittel der Deutschen vereinfacht die Nutzung von Messengern, wie z.B. Whatsapp, die Familien-Orga deutlich. Bei den Scheithauers geht aber noch viel mehr…

So sieht ein Tag in ihrem Smart Home aus

06:30 Warmes Licht fällt auf Nicolas und Svens Gesichter. Statt mit rasselndem Wecker in den Tag zu starten, programmiert das Paar lieber seine „Philips Hue Go“-Lampe vorab per App auf ihre gewünschte Lichtfarbe und den Start-Zeitpunkt. Noch einmal umdrehen? Neee, aus der Küche weht schon der Duft von frischem Kaffee.

Nicola und Sven lassen sich lieber von sanftem Licht als von Weckerklingeln wecken

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

06:45 Die intelligente Kaffee-Maschine („Smarter SMC10EU Coffee“) hat schon eine Kanne gemahlen und gebrüht. Mit einem Zwischenstecker wird sie Teil des intelligenten Home-Netzwerkes. Wie das geht? Sven hat am Abend zuvor per App alles via Zeitsteuerung programmiert. „Beim Kaffee sind wir Traditionalisten und bevorzugen die Filter-Variante, aber erledigen darf das gerne die Technik,“ sagt er.

06:50 Die Kinder werden geweckt und tapsen in die zwei Bäder. Die nackten Füße werden von der Fußbodenheizung gewärmt, Handtücher sind schon am Badheizkörper parat.

Das Bad vorgewärmt, bester Tratsch auf Whatsapp – da stehen sogar Teenager wie Talessa gerne auf

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

Was steckt hinter dem cleveren Haushalt?

Die „Home Base“

 



07:00 Frühstück.
Was sind die News des Tages? Ist an der Baustelle auf dem Weg zur Arbeit wieder Stau? Event-Managerin Nicola und Business-Coach Sven wollen ihren Tag top-informiert starten. Deshalb darf auf dem Frühstückstisch eine kleine Scheibe nicht fehlen. „Amazon Echo Dot“ mit der digitalen Sprachassistentin Alexa kann alles auf Zuruf: Nachrichten vorlesen, Verkehrsmeldungen checken, sogar verbundene Geräte steuern.

Das Sprachsystem Alexa ist Dauer-Frühstücksgast

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

07:15 „Was machen wir später?“ Leo und Talessa wünschen sich einen gemütlichen Fernseh-Abend für alle. „Mama und ich wollen endlich wissen, wie es bei ‚The Halcyon‘ weitergeht!“, ruft Talessa. Sie und Nicola sind seit Kurzem Riesen-Fans der britischen Serie über ein Londoner Luxushotel, die es auf Deutsch exklusiv nur beim Streaming-Angebot von „EntertainTV Serien“ gibt. Handball-Fan Sven würde heute Abend trotzdem lieber ein Spiel bei „Telekom Sport mit Sky Sport Kompakt“  sehen. „Das kannst du doch schon heute nach der Arbeit in der Bahn auf dem Handy gucken,“ wirft Nicola ein. Stimmt, Sven hat die „Telekom Sport“-App auf dem Smartphone, kann so auch unterwegs alle Spiele live schauen. Und wer setzt sich durch? Der Kleinste! Auf dem Tablet darf er eine Auswahl aus dem riesigen Video-On-Demand-Angebot treffen. Leo freut sich: „Cool, es gibt jetzt ‚Ich, einfach unverbesserlich 3‘, den haben wir im Kino verpasst!“

Bei EntertainTV suchen sich die Geschwister den Film für abends aus – Vorfreude garantiert!

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

07:25 Bevor alle aufbrechen, werden im Familienkalender alle Termine und Aufgaben abgeglichen. Mit der App „Famanice“ haben ihn alle auf dem Handy: War der Elternabend morgen oder übermorgen? Wer ist diese Woche mit Geschirrspüler-Ausräumen dran? Nicola stellt eine Erinnerung für Talessa ein.

11:15 Leo hat Pause in der Schule, muss seiner Mama unbedingt von der Eins in Englisch erzählen. Per FaceTime macht er einen Video-Anruf zu ihr ins Büro. Bei so viel Fleiß darf er sich heute sein Lieblings-Abendessen wünschen. Ente vom vietnamesischen Restaurant um die Ecke. Nicola erlaubt einmal die Woche Essensbestellungen, organisiert das dann mit Liefer-Apps wie „Foodora“ oder „Lieferando.“

Per FaceTime-Videochat bleibt die Familie tagsüber in Kontakt

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

„Klar, alles über WLAN oder Handy abzuwickeln, ist schon sehr praktisch, aber wir sind dadurch auch davon abhängig, dass das Netz immer funktioniert,“ sagt Sven.

Wie die Wohnung sich auf die Familie vorbereitet…

14:00 Schule aus! Als Talessa die Wohnungstür aufschließt, brennt im Flur schon Licht. Ein Bewegungsmelder am Türrahmen sendet an die Magenta Home Base, die dann die Lampen aktiviert. Im Wohnzimmer ist es auch schon angenehm warm, Sven hat vom Büro aus die Heizung eingeschaltet, als die Kids auf dem Heimweg waren.

Sven ist zwar noch im Büro, macht es den Kinder aber schon mal warm zuhause

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

15:30 Leo und Talessa machen Hausaufgaben. Mathe macht Talessa zu schaffen, sie bittet eine Freundin um Rat. Minuten später folgt die Erklärung per „Whatsapp“-Sprachnachricht. Ist viel praktischer als ein Anruf, weil die Antwort immer wieder abrufbar ist.

Bei Talessas Hausaufgaben hilft ihre Freundin weiter – virtuell, per Sprachnachricht

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

Feierabend! Jetzt ist Familien-Zeit

17:45 Sven kommt nach Hause und ruft erstmal Alexa zu, dass er dringend noch einen Kaffee braucht. Eine Minute später brummt schon das Mahlwerk. Nicola kommt gleichzeitig mit der Essenslieferung an und wird natürlich freudig begrüßt. Gemeinsam wird bei Ente süß-sauer der Tag bequatscht.

18:30 Quality Time! Das Essen ist verputzt, Hausaufgaben gemacht, endlich kann Leo von Sven seine Revanche bei „Vier gewinnt“ einfordern! „Die Kinder spielen auch gern am Computer, aber sie sind immer noch für gemeinsame Brettspiele zu begeistern. Für uns Erwachsene steht bei der Technik sowieso eher Service und Zeitersparnis im Vordergrund,“ sagt Sven.

Auch im Digital-Zeitalter freuen sich Kids, wenn noch Zeit für Brettspiele bleibt

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

19:00 Großes Kino im Smart TV! Auf der Couch noch gemütlicher als im Kino-Sessel. Talessa zündet Kerzen an, Nicola dimmt per App die Wohnzimmer-Lampen. Familie Scheithauer sind ihre Abende heilig, ob mit Film, Spielen oder Reden, hauptsache gemeinsam.

Spätestens ab 19 Uhr sind alle To-Do’s abgehakt und Entspannung ist angesagt

Foto: BILD Brand Studio / Christoph Michaelis

21:30 Mittlerweile sind beide Kinder im Bett und auch Sven und Nicola gähnen schon. Sie checkt nochmal mit Magenta, ob alle Türen und Fenster verschlossen sind und lässt dann mit zwei Tippern aufs Smartphone die Lichter ausgehen.

Das Schönste am Tag im vernetzten Haus ist die Nacht – nach einem lustigen Familien-Abend ins Bett zu fallen und mit dem Gedanken einzuschlafen, dass für morgen schon alles geplant ist…