Polizei warnt

Diese 4 Betrugsmaschen sind zur Fußball-WM besonders verbreitet

Fußball-Fans sollten während der WM nur auf offiziellen Webseiten Tickets kaufen, Spiele streamen oder an Gewinnspielen teilnehmen, damit sie nicht in die Fänge von Betrügern geraten.
Foto: Getty Images

Fußball-Weltmeisterschaft bedeutet ausgelassene Stimmung und Fanfieber. Allerdings wittern Online-Betrüger ihre Chance, mit der Großveranstaltung Geld zu verdienen. Wie sich Verbraucher schützen können, verrät die Polizei.

Großereignisse wie die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft rufen auch Betrüger auf den Plan. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor möglichen Online-Gaunereien mit Gewinnspielen, angeblichen Ticketverkäufen und schädlicher Software. Vor diesen vier Maschen müssen Sie sich besonders in Acht nehmen.

Gewinnspiele

Bei Online-Gewinnspielen rund um die WM gilt Vorsicht. Nach Erfahrung des LKA machen Betrüger – gern auch im Namen bekannter Marken wie Amazon, Lidl oder Mediamarkt – so Jagd auf Adressen. Zu gewinnen gibt es nichts, dafür hinterher reichlich Spam. Im Zweifel sollten Sie zunächst bei der vermeintlichen Quelle nachfragen oder auf den Internetseiten der Unternehmen nachsehen, ob bereits vor betrügerischen Gewinnspielen gewarnt wird.

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Die einen sind dagegen, die anderen dafür. Manche sind mit dem Prinzip einverstanden, wünschen sich aber Änderungen im Detail: Der Videobeweis sorgte für viel Gesprächsstoff in der aktuellen Bundesliga-Saison. Zeit für einen Fakten-Check.

Ticketshops

Vorsicht gilt auch bei vermeintlichen Ticket-Schnäppchen. Der Verkauf der WM-Eintrittskarten ist streng reglementiert und nur an offizieller Stelle möglich. Andere Angebote könnten illegal oder betrügerisch sein. Besondere Vorsicht ist nicht nur bei sehr günstigen Karten, sondern vor allem auch bei Tickets für begehrte Partien geboten.

Schadsoftware

Zur WM 2014 versteckten Kriminelle eine schädliche Software in einem Spielplan, den Fußball-Fans herunterladen konnten. Wer so etwas installiert, schädigt seinen Computer oder legt schlimmstenfalls seinen Arbeitsplatz lahm. Das LKA rät deshalb zur erhöhten Wachsamkeit bei Downloads und beim Öffnen von E-Mail-Anhängen. Auch bei Apps aus dem Google Play Store ist Vorsicht geboten. Betrüger verstecken dort vereinzelt Trojaner in Fake-Apps.

Lesen Sie hier, wie Sie sich gegen Schadsoftware auf dem Smartphone schützen können:

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Streaming

Was bei Downloads gilt, betrifft auch das Streaming von Fußball-Spielen. Hier sollten Fans auf offizielle Webseiten von Fernsehsendern und die Mediatheken setzen. Dubiose Anbieter bergen die Gefahr, sich zum Beispiel über manipulierte Werbeanzeigen ungewollt schädliche Software auf den Rechner zu holen.