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Schnelle Kupferleitung

Vectoring erreicht ab sofort mehr Haushalte

LTE, Kabel, DSL – überall bauen die Netzanbieter mehr oder weniger ihr Netz aus. Die Telekom versorgt ab sofort mehr als 200 Städte mit schnellerem DSL. Dabei setzt das Unternehmen auf Vectoring.

Ab sofort haben mehr als 350.000 Haushalte zusätzlich in Deutschland Zugriff auf die Vectoring-Technologie der Telekom. Dabei surfen Sie an Ihrem DSL-Anschluss mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Down- und 40 Megabit pro Sekunde im Upload. Die nächste Welle beim Vectoring-Ausbau soll dann im Februar folgen. Außerdem soll noch in diesem Jahr Super Vectoring starten – dadurch sollen Datenraten bis zu 250 Megabit pro Sekunde möglich sein.

Wie viel Internet-Geschwindigkeit brauche ich wirklich?

Folgende Regionen haben ab sofort Vectoring

Von der aktuellen Freischaltung profitieren vor allem die Gemeinden Geislingen, Henstedt-Ulzburg und Kamen. Dort wurden rund 25.000 Haushalte neu erschlossen. Mehr als 300 Städte haben nun Vectoring-Verfügbarkeit. Mit dabei sind auch Ballungsgebiete wie Freiburg, Bremen, Chemnitz, Dresden und Nürnberg. Die vollständige Übersicht aller Orte mit Vectoring finden Sie auf einer Übersichtsseite der Telekom.

So funktioniert Vectoring

Beim Vectoring nutzt der Anbieter die bestehenden Kupferkabel zwischen Verteilerkasten und Hausanschluss. Diese Kabel sind für Störungen anfällig – das kostet Geschwindigkeit. Mit einem DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) will man die Störungen minimieren. Dieses Gerät sitzt in den grauen Verteilerkästen auf der Straße und misst die Störungen. Parallel dazu sendet der DSLAM ein Gegensignal aus, um Störungen zu minimieren. Keine Störungen bedeutet: Mehr Geschwindigkeit.

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