Bundesamt warnt

Nutzung von Windows Vista birgt hohe Risiken

Windows-Vista-Nutzer erhalten von Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr.
Foto: dpa

Microsofts Betriebssystem Windows Vista wird ab jetzt nicht mehr aktualisiert. Wer sich noch nicht um eine Alternative gekümmert hat, sollte das umgehend tun. Denn Vista bietet kaum noch Sicherheit.

Mit einem letzten Sicherheits-Update hat Microsoft die Unterstützung für sein betagtes Betriebssystem Windows Vista eingestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI warnt deshalb davor, das System weiter zu nutzen.

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Künftig gebe es keine Updates mehr, selbst wenn Sicherheitslücken entdeckt werden sollten. Die weitere Nutzung berge deshalb „hohe Risiken für die IT-Sicherheit“. Das
BSI rät, „möglichst schnell auf ein anderes aktuelles Betriebssystem umzusteigen“.

Quietschbunt und mit Widgets wie einer Uhr am Bildschirmrand: Windows Vista wurde Anfang April von Microsofts Supportliste geworfen. Foto: dpa-tmn

Das fast zehn Jahre alte Betriebssystem dürfte – anders als sein Vorgänger XP – nur noch auf wenigen Rechnern zu finden sein. Vom Start weg hatte es Probleme gegeben, und die Popularität bei den Nutzern blieb gering. Laut StatCounter lief es im März noch auf 1,07 Prozent aller Desktop-Rechner weltweit, selbst das ältere Windows XP kam noch auf 5,47 Prozent. Das aktuelle Windows 10 war auf 34,25 Prozent der Rechner installiert.