Neuer Rekord

Rekord: 848 Milliarden Mails wurden in 2018 versendet

Werbefinanziert, kostenpflichtig oder besonders sicher? Bei der Suche eines E-Mail-Anbieters haben Kunden die Qual der Wahl.
Foto: Getty Images

Die Zahl der versendeten E-Mails steigt von Jahr zu Jahr, mehr als 848 Milliarden E-Mails wurden im vergangenen Jahr verschickt.

Ein Jahr zuvor waren es noch 771 Milliarden, was in der Konsequenz eine Steigerung des E-Mail-Volumens um etwas mehr als 10 Prozent bedeutet. Damit lag der Durchschnitt hierzulande deutlich höher als im globalen Vergleich – dort steigerte sich das E-Mail-Aufkommen lediglich um 4,5 Prozent.

Pikant: Von ungebrochener Beliebtheit der E-Mail kann trotz der Faktenlage aber keine Rede sein, denn der Löwenanteil des Mail-Verkehrs bestand aus Newslettern für den Online-Handel und von sozialen Netzwerken. Die private E-Mail-Korrespondenz mit Freunden, Firmen oder Behörden ergatterte bei der Auswertung lediglich den vierten Platz.

Statistik zum steigenden E-Mail-Volumen in Deutschland
Foto: Grafik: ARD/ZDF, Radicati Group, Web.de und GMX

Diese Ergebnisse liefert eine aktuelle Online-Studie auf Basis von Statistiken der Radicati Group, ARD/ZDF sowie auf Marktdaten von über 40 Millionen E-Mail-Postfächern bei GMX und WEB.DE. Spam-Mails wurden herausgerechnet.

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Absender-Ranking im Detail

2018 stammten die meisten E-Mails in deutschen Postfächern von Newsletter-Anbietern, die ihre Abonnenten über Aktionen und aktuelle Angebote informierten.

Dahinter folgten im Absender-Ranking Online-Shops wie etwa Amazon, Otto oder Zalando. Die Unternehmen dieser Branche versorgen ihre Kunden nach erfolgtem Einkauf laufend mit aktuellen Informationen wie Bestell- und Versandbestätigungen. Ein ähnlicher Prozess erfolgt bei den Paketdienstleistern, welche die Möglichkeit bieten, die Auslieferung verfolgen zu können.

An dritter Stelle der E-Mail-Versender stehen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder XING. Diese Portale nutzen E-Mail-Verteiler etwa um ihre User über Neuigkeiten innerhalb ihres Netzwerks zu informieren und sie so im Idealfall zum erneuten Login zu bewegen.

Wie gut unterscheiden Sie gefährliche von seriösen E-Mails?

Die große Mehrheit des restlichen E-Mail-Volumens kann unter dem Sammelbegriff „private E-Mail-Korrespondenz“ einsortiert werden und umfasst den Austausch mit Behörden, Familie und Freunden, Firma, Schule oder Verein.

DSGVO bremst E-Mail-Wachstum

„Mit dem neuen Rekordhoch markiert die E-Mail ebenso wie in den Jahren 2016 und 2017 ein zweistelliges Prozentwachstum“, kommentierte Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX und WEB.DE. Gebremst wurde der Trend durch die EU-Datenschutzgrundverordnung, die sogenannte DSGVO, welche im Mai 2018 in Kraft trat. Durch die Verordnung stiegen zum Einen die Anforderungen an den rechtskonformen Versand, zum Anderen nahmen sich viele Nutzer die Einführung der DSGVO zum Anlass, Newsletter abzubestellen.

Wie Sie sich vor gefährlichen Phishing-Mails schützen können

Seit Mitte letzten Jahres bieten neben WEB.DE und GMX auch viele andere E-Mail-Anbieter die Möglichkeit, sich im Postfach mit nur einem einzigen Klick direkt von Newsletter-Listen abmelden zu können. Dies hatte zur Folge, dass das Gesamtvolumen der zugestellten Newsletter in der zweiten Jahreshälfte 2017 merklich abnahm.

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Prognose: Kein Ende in Sicht

Die Experten von WEB.DE und GMX prognostizieren auch für 2019 einen erneuten Anstieg des E-Mail-Volumens in Deutschland. Grund dafür ist der nach wie vor ungebrochene Boom im E-Commerce-Bereich. Steigende Kosten für Briefporto sowie die Digitalisierung des analogen Briefverkehrs befeuern diese Entwicklung aller Voraussicht nach.