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Dutzende Verbesserungen

DSL- und Kabel-Fritzboxen bekommen umfangreiches Update 

AVM Fritzbox
Die Fritzbox von AVM steht in vielen HaushaltenFoto: AVM

Der Berliner Router-Hersteller AVM bringt regelmäßig Aktualisierungen für seine Fritzboxen und übrigen Fritz-Geräte heraus. Dazu gehören beispielsweise Repeater, Powerline-Adapter, aber auch Fritz-Fons. TECHBOOK hat die Infos zu den neuesten Updates.

AVM hat eine ganze Reihe an unterschiedlichen Geräten im Angebot, die meist über Jahre mit immer neuen Firmware-Updates versorgt werden. Die Aktualisierungen bringen zahlreiche Neuerungen für die Fritzboxen, Repeater und Powerline-Adapter, lösen oftmals aber auch kleinere Probleme. Im Vorfeld bereitet das Unternehmen die sogenannten Release Candidates zumeist durch ein Labor auf das aktuelle große Fritzbox-Update vor. Auch neue Funktionen werden weiterhin durch kleinere Aktualisierungen aus dem Fritz-Labor getestet. Hier erfahren Sie, für welche Geräte AVM derzeit ein Update anbietet.

Beachten Sie bitte:

In der Liste führen wir sowohl Updates auf das offizielle Fritz!OS als auch die neuesten Labor-Versionen auf. Da AVM im Fritz-Labor neue Funktionen erst testet, kann die Software zu kleineren Problemen im Betrieb führen. Beachten Sie daher unsere Anmerkungen, die wir zur Installation eines Fritz-Labors geben.

Aktuelle Fritzbox-Updates im Überblick

Labor-Update für DSL- und Kabel-Fritzbox

AVM nähert sich mit schnellen Schritten der Veröffentlichung des nächsten großen Fritz!OS. Bis 7.50 fertig ist, testet der Router-Hersteller die neuen Funktionen jedoch in diversen Labor-Updates. Ein solches steht aktuell für zahlreiche DSL- und Kabel-Fritzboxen bereit. Die Aktualisierung fällt diesmal sehr umfangreich aus und beinhaltet zahlreiche Anpassungen und Optimierungen.

Insgesamt sechs verschiedene Fritzboxen bekommen das Update – die DSL-Modelle Fritzbox 7590 AX, 7590 und 7530 sowie die Kabel-Router Fritzbox 6690 Cable, 6660 Cable und 6591 Cable. Im Changelog, der alle Neuerungen des Fritzbox-Updates listet, finden sich jeweils die gleichen Punkte. Anpassungen gibt es demnach nicht nur beim System, AVM hat auch die VPN-Verbindungen aktualisiert und Datendurchsätze bei WLAN-Verbindungen behoben. Das sind die Neuerungen im Detail:

System:

  • Verbesserung Assistent für Ersteinrichtung mit Option für Faxversand bzw. Faxversand und -empfang
  • Verbesserung Hinterlegte E-Mail-Adresse in Benutzerkonto kann gelöscht werden
  • Verbesserung Größerer Text in vielen Tabellen
  • Verbesserung Verhalten der Schaltflächen am unteren Seitenende geändert

DSL:

  • Verbesserung Anzeige der Sync-Datenrate anstatt der verfügbaren Datenrate auf den Seiten „Übersicht“ und „Online-Monitor“

Internet:

  • Behoben Fehlgeschlagene Anmeldungen beim Internetanbieter wurden nicht im Ereignisprotokoll aufgeführt
  • Behoben In seltenen Fällen wurde die E-Mail-Benachrichtigung zu einem erfolgreichen Update über die MyFritz!-Plattform nicht versendet
  • Behoben Ohne vom Internetanbieter provisionierte DNS-Server war keine NTP-Zeitermittlung möglich
  • Behoben Unter Umständen scheiterte die Aktualisierung des Filters der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM)
  • Behoben WireGuard-VPN-Verbindung zwischen Dual-Stack- und DS-Lite-Anschluss brach unter Umständen dauerhaft ab
  • Behoben Zu WireGuard-Verbindungen wurde „Internet-Adresse dieser Fritzbox“ unter Umständen nicht angezeigt
  • Behoben in sehr seltenen Fällen wurde keine Nachfrage nach einem Update mehr durchgeführt und die Informationen zum Mesh-Master nicht an MyFritz!Net übertragen
  • Verbesserung Bei VPN-Verbindungen wurde der Internetzugriff unter Umständen durch die Kindersicherung verhindert

WLAN:

  • Behoben Durchsatzprobleme bei 160-MHz-Kanalbandbreite (5 GHz-Band) mit einigen Huawei-Geräten behoben (u.a. Mate 20 Pro, P30) – diese Neuerung bezieht sich auf die Fritzbox 6591 Cable sowie 7590
  • Behoben Schaltfäche „WPS starten“ auf der Seite „WLAN / Sicherheit / WPS-Schnellverbindung“ war ohne Funktion
  • Behoben WLAN ließ sich in bestimmten Szenarien sporadisch nicht per Fritz-Fon aktivieren oder deaktivieren
  • Verbesserung verbesserte automatische Kanalwahl auf dem 5-GHz-Band bei Beeinträchtigungen durch RADAR (7530)

Repeater:

  • Behoben Mehrfache DFS-Wartezeit nach Ersteinrichtung

Update für Powerline-Adapter

Nach den Updates für diverse Fritzboxen widmet sich AVM aktuell den Powerline-Adaptern. Für die Modelle Fritz!Powerline 1000E (v2), 1220E und 1220 steht neue Firmware bereit. Die Neuerungen fallen bei allen vier Adaptern identisch aus und beinhalten diverse Verbesserungen. Bei allen erhöht der Hersteller die Sicherheit sowie die Stabilität von Internet-Verbindungen.

Die aktuellen Updates tragen die Versionsnummer 2.11.0.0-xx mit jeweils unterschiedlicher Endziffer. Alle sind von AVM offiziell freigegeben, sodass Nutzer vollen Support vom Hersteller erhalten. Im Changelog finden sich folgende Neuerungen:

  • Erhöhung der Sicherheit im Powerline-Netzwerk
  • Ermittlung der Auslastung des Netzwerks ermöglicht besseres Mesh-Steering
  • Zuverlässigere Topologie-Information im Fall von Netzwerkschleifen ermöglicht die automatische Behebung der Netzwerkschleifen durch das Mesh
  • Detailliertere Informationen über benachbarte Geräte im Netzwerk (LLDP-Protokoll) sorgen für eine genauere Mesh-Topologie
  • Dauerstabilität erhöht

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Die Neuerungen im aktuellen FritzOS

Mit dem aktuellen Fritz!OS liefert AVM laut eigener Aussage zahlreiche neue Funktionen und Optimierungen für seine Fritz-Geräte aus. Diese sollen nicht nur die Performance der Fritzboxen erhöhen, sondern auch WLAN-Verbindungen von mobilen Endgeräten verbessern, schnellere und stabilere Verbindungen über VPN-Netzwerke ermöglichen und für mehr Sicherheit im Heimnetz sorgen. Insgesamt führt AVM in allen Kernbereichen wie Internet, Telefonie, Smart Home und Heimnetz Neuerungen ein.

Lesen Sie in der verlinkten Meldung, welche Anpassungen und Funktionen das Update auf das Fritz!OS 7.25 und höher beinhaltet.

Fritz-Labor: Das gilt es zu beachten

Sofern ein Update aus dem Fritz-Labor stammt, gelten im Vergleich zu den offiziellen Aktualisierungen andere Konditionen. Denn mit der Labor-Firmware testet AVM neue Funktionen, die später Teil des großen, offiziellen Firmware-Updates Ende August bzw. Anfang September werden sollen. Sie hat daher Beta-Charakter. Der Hersteller weist auch darauf hin, dass es beim Betrieb der Software zu Problemen kommen kann.

Ausprobieren können Nutzer ein Fritz-Labor, wenn auf ihrer Fritzbox das aktuelle FritzOS installiert ist. Vor der Installation der Software sollten die Daten und Einstellungen auf dem Router aber sicherheitshalber gesichert werden. Ist dies geschehen, können Nutzer das Labor-Firmware im Fritz-Labor auf der Webseite von AVM herunterladen und auf ihrem Computer als ZIP-Datei speichern. Zur Installation sind nach dem Entpacken der Datei dann folgende Schritte notwendig:

  1. Rufen Sie im Browser die Fritzbox-Oberfläche mit http://fritz.box auf und geben Sie gegebenenfalls das Passwort für Ihre Fritzbox ein
  2. Unten im Menü finden Sie die Fußzeile „Ansicht: Erweitert“, die Sie aktivieren müssen
  3. Nun finden Sie unter „System / Update“ die Registerkarte „FritzOS-Datei“
  4. Wählen Sie im Eingabefeld den Pfad zu der zuvor heruntergeladenen und entpackten ZIP-Datei aus und klicken Sie auf „Update starten“

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Ist auf der Fritzbox bereits eine Labor-Firmware installiert, wird ein neues Update automatisch angeboten. Beachten Sie, dass der Update-Vorgang ein paar Minuten dauern kann. Währenddessen blinkt die Info-Lampe des Routers. Ist das Update abgeschlossen, startet die Fritzbox automatisch neu. Daten und Einstellungen gehen nicht verloren, sodass der Router wieder wie gewohnt einsatzbereit ist.

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