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Update

Zahlreiche Fritzboxen bekommen neue Funktionen 

Fritzboxen für (V)DSL, Kabel und LTE
Die Top-Fritzboxen für (V)DSL, Kabel und LTEFoto: AVM

Der Berliner Router-Hersteller AVM bringt regelmäßig Aktualisierungen für seine Fritzboxen und übrigen Fritz-Geräte heraus. Dazu gehören beispielsweise Repeater, Powerline-Adapter, aber auch Fritz-Fons. TECHBOOK hat die Infos zu den neuesten Updates.

Regelmäßig verteilt AVM Updates für seine Geräte. Die Aktualisierungen bringen zahlreiche Neuerungen für die Fritzboxen, Repeater und Powerline-Adapter. Im Vorfeld bereitet das Unternehmen die sogenannten Release Candidates zumeist durch ein Labor auf das aktuelle große Fritzbox-Update vor. Auch neue Funktionen werden weiterhin durch kleinere Aktualisierungen aus dem Fritz-Labor getestet. Hier erfahren Sie, für welche Geräte AVM derzeit ein Update anbietet.

Beachten Sie bitte:

In der Liste führen wir sowohl Updates auf das offizielle Fritz!OS als auch die neuesten Labor-Versionen auf. Da AVM im Fritz-Labor neue Funktionen erst testet, kann die Software zu kleineren Problemen im Betrieb führen. Beachten Sie daher unsere Anmerkungen, die wir zur Installation eines Fritz-Labors geben.

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Aktuelle Fritzbox-Updates im Überblick

Labor für Fritz!OS 7.39 mit Neuerungen für diverse Fritzboxen

Derzeit arbeitet AVM an dem Update auf das Fritz!OS 7.50, das zahlreiche Optimierungen und Neuerungen verspricht. Bis es soweit ist, durchlaufen kleinere Updates für verschiedene Fritzboxen das Fritz-Labor. Aktuell steht neue Software für gleich mehrere Router-Modelle bereit.

Zum einen bekommen die DSL-Router Fritzbox 7590 AX, 7590 und 7530 sowie die Kabel-Router Fritzbox 6591 Cable und 6660 Cable das Update auf das Fritz!OS 7.39. Ebenfalls versorgt wird die Fritzbox 6850 LTE. Fritz!OS 7.39 bringt zahlreiche neue Funktionen mit. Dazu gehören neue Routinen und Vorlagen für Smart Home, eine Anruferansage für Anrufe, Wecker und Termine, ein Terminkalender für die Fritz-Fons, die Unterstützung von exFAT-formatierten Speichermedien und mehr. Eine vollständige Liste hat AVM hier veröffentlicht.

Der Changelog der neuen Labor-Firmware für die besagten Fritzboxen ist bei allen Modellen identisch und recht umfangreich. AVM liefert mit dem Fritz-Labor neben den Neuerungen auch Anpassungen im Bereich Internet, WLAN und Heimnetz aus.

Internet:

  • Verbesserung Keine Veröffentlichung der IPv4-Adresse zu MyFritz!Net an Dual-Stack-Anschlüssen mit Carrier-Grade-NAT; Auflösung der MyFritz!-Adresse erfolgt hier immer zur IPv6-Adresse
  • Verbesserung Neuer Einrichtungsassistent vereinfacht das Anlegen von WireGuard-Verbindungen

WLAN:

  • Verbesserung Neue Meldung unter „System / Ereignisse“ wenn ein neuer Session Key ausgehandelt wurde (Verbindungen nach WPA3/SAE-Standard)
  • Behoben Einstellung der WLAN-Sendeleistung auch für den öffentlichen WLAN-Gastzugang wieder möglich
  • Behoben Seite „WLAN / Funkkanal“ wurde mit Safari unter MacOS/iOS/iPadOS nicht vollständig angezeigt

Heimnetz:

  • Verbesserung Detailseiten der Netzwerkgeräte wurden überarbeitet
  • Behoben Änderungen in den Detailseiten eines Netzwerkgerätes aktivierten fälschlich die Sperre des Gerätes

DECT/FRITZ!Fon:

  • Behoben Bildanzeige für RSS-Feeds wieder zuverlässig
  • Verbesserung Lautstärke der Sprache beim Sprachklingeln erhöht

Smart Home:

  • Verbesserung Einstellung des Google-Kalenders lässt sich über eine Schaltfläche aktualisieren
  • Verbesserung Routinen lassen sich via Vorlagen aktivieren und deaktivieren

System:

  • Behoben Fälschlich versendete Änderungsnotiz zur zusätzlichen Bestätigungsmöglichkeit wurde entfernt
  • Verbesserung Beim Aufruf des Links zum Labor-Feedback wird die Fritz!OS-Version mit übermittelt

Interessant ist hierbei die Unterstützung von WireGuard für den einfachen Aufbau von VPN-Verbindungen. Die VPN-Lösung ist schneller, einfacher und schlanker als IPSec und setzt im Gegensatz zu IPSec und OpenVPN auf eine reduzierte Anzahl von
(state-of-the-art) Kryptografiemethoden. Daher ist WireGuard in der Regel auch einfacher zu konfigurieren.

Fritz!OS 7.31 für Fritzbox 7583 VDSL, 7583 und 7530 AX

Gut einen Monat nach der Fritzbox 7590 AX hat auch die Fritzbox 7530 AX das Update auf das Fritz!OS 7.31. Kurze Zeit später stellt AVM die Aktualisierung zudem für die Fritzbox 7583 mit und ohne VDSL bereit. Bei dem Sprung auf die neue Versionsnummer handelt es sich vor allem um ein Wartungsupdate, das keine großen Neuerungen bringt. Mit der Aktualisierung liefert AVM in erster Linie Anpassungen zur Unterstützung providerspezifischer Dienste aus und verbessert die allgemeine Stabilität des Systems. Um welche Anpassungen es sich dabei genau handelt, verrät der Router-Hersteller allerdings nicht.

Fritzbox 7590 AX bekommt Fritz!OS 7.31

AVM hat ein Update für die Wifi-6-Version der Fritzbox 7590 bereit gestellt. Das Fritz!OS 7.31 soll vor allem für flüssigere Internetverbindungen sorgen. Dafür wurde die Stabilität bei Supervectoring (35b) und Vectoring (17a) sowie bei ADSL2+ angehoben. Zudem hat AVM die Datenraten zu bestimmten ADSL2+-Gegenstellen und die Interoperabilität verbessert.

Lesen Sie auch: Die besten Router mit Wifi 6

Update für Mobilfunk-Fritzboxen

Auch für die Fritzbox 6840 LTE steht eine Aktualisierung bereit. Der LTE-Router erhält das Fritz!OS 6.87, bei dem die vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen aktualisiert und die Sicherheit in der WLAN-Kommunikation erhöht wurden. Außerdem hat AVM folgende Anpassungen vorgenommen:

WLAN

  • Behoben Schwachstellen in der Behandlung eingehender fragmentierter Pakete sowie aggregierter MPDUs (A-MPDU) behoben („Fragattack“)

System

  • Verbesserung Zertifikate aktualisiert und Stabilität angehoben
  • Verbesserung Automatisches Software-Update für Fritz-Fon M2

Die Software der Fritzbox 6850 5G hebt der Hersteller wiederum auf das Fritz!OS 7.30 an. Umfangreiche neue Funktionen gibt es hier nicht. Stattdessen wird ein Fehler bei der Unterstützung bestimmter SIM-Karten behoben. Es konnte nämlich vorkommen, dass Karten des Anbieters Sunrise/Schweiz nicht erkannt werden.

Die Neuerungen im aktuellen FritzOS

Mit dem aktuellen Fritz!OS liefert AVM laut eigener Aussage zahlreiche neue Funktionen und Optimierungen für seine Fritz-Geräte aus. Diese sollen nicht nur die Performance der Fritzboxen erhöhen, sondern auch WLAN-Verbindungen von mobilen Endgeräten verbessern, schnellere und stabilere Verbindungen über VPN-Netzwerke ermöglichen und für mehr Sicherheit im Heimnetz sorgen. Insgesamt führt AVM in allen Kernbereichen wie Internet, Telefonie, Smart Home und Heimnetz Neuerungen ein.

Lesen Sie in der verlinkten Meldung, welche Anpassungen und Funktionen das Update auf das Fritz!OS 7.25 und höher beinhaltet.

Fritz-Labor: Das gilt es zu beachten

Sofern ein Update aus dem Fritz-Labor stammt, gelten im Vergleich zu den offiziellen Aktualisierungen andere Konditionen. Denn mit der Labor-Firmware testet AVM neue Funktionen, die später Teil des großen, offiziellen Firmware-Updates Ende August bzw. Anfang September werden sollen. Sie hat daher Beta-Charakter. Der Hersteller weist auch darauf hin, dass es beim Betrieb der Software zu Problemen kommen kann.

Ausprobieren können Nutzer ein Fritz-Labor, wenn auf ihrer Fritzbox das aktuelle FritzOS installiert ist. Vor der Installation der Software sollten die Daten und Einstellungen auf dem Router aber sicherheitshalber gesichert werden. Ist dies geschehen, können Nutzer das Labor-Firmware im Fritz-Labor auf der Webseite von AVM herunterladen und auf ihrem Computer als ZIP-Datei speichern. Zur Installation sind nach dem Entpacken der Datei dann folgende Schritte notwendig:

  1. Rufen Sie im Browser die Fritzbox-Oberfläche mit http://fritz.box auf und geben Sie gegebenenfalls das Passwort für Ihre Fritzbox ein
  2. Unten im Menü finden Sie die Fußzeile „Ansicht: Erweitert“, die Sie aktivieren müssen
  3. Nun finden Sie unter „System / Update“ die Registerkarte „FritzOS-Datei“
  4. Wählen Sie im Eingabefeld den Pfad zu der zuvor heruntergeladenen und entpackten ZIP-Datei aus und klicken Sie auf „Update starten“

Lesen Sie auch: Die besten Fritzbox-Alternativen für jeden Geldbeutel

Ist auf der Fritzbox bereits eine Labor-Firmware installiert, wird ein neues Update automatisch angeboten. Beachten Sie, dass der Update-Vorgang ein paar Minuten dauern kann. Währenddessen blinkt die Info-Lampe des Routers. Ist das Update abgeschlossen, startet die Fritzbox automatisch neu. Daten und Einstellungen gehen nicht verloren, sodass der Router wieder wie gewohnt einsatzbereit ist.

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