Was das für Abonnenten bedeutet

WhatsApp verbietet Newsletter über den Messenger

Hand hält Smartphone vor WhatsApp-Logo-Hintergrund
WhatsApp integrierte bereits eine neue Weiterleiten-Funktionen, die das Erkennen von Kettenbriefen und Fake News erleichtert
Foto: Getty Images

WhatsApp-Newsletter haben sich als Alternative zum klassischen E-Mail-Newsletter etabliert. Nutzer bekommen gewünschte Inhalte dabei bequem über den Messenger-Dienst – doch damit ist bald Schluss!

WhatsApp weist in seinen FAQ noch einmal explizit darauf hin, dass Newsletter, nicht im Sinne des Unternehmens liegen, wie Meedia nun berichtet. Als Begründung gibt der Dienst an, dass es um den Austausch zwischen privaten Personen gehe und nicht um das massenhafte Versenden von Nachrichten. In der Vergangenheit waren WhatsApp bereits Kettenbriefe ein Dorn im Auge und die Weiterleiten-Funktion wurde stark eingeschränkt.

Auf diesen Smartphones wird WhatsApp abgeschaltet

WhatsApp will eigene Dienste stärken

Grundsätzlich könnte es WhatsApp wohl auch weniger um seriöse Publisher mit WhatsApp-Newslettern gehen, als um massenhaften Versand von Spam. Trotzdem sind auch ausdrücklich Unternehmen betroffen. Geht es nach WhatsApp, sollen Unternehmen nicht in WhatsApp aktiv sein. Sie sollen dafür lieber die eigens ins Leben gerufene App WhatsApp Business oder die WhatsApp Business API nutzen. In diesen können sie dann Interaktionen mit Kunden nach dem Willen von WhatsApp verwalten.

WhatsApp droht mit rechtlichen Schritten

Diese treffen explizit auch Publisher, die dies lediglich zur Information ausüben, wie Newsletter von Medienseiten. Spätestens das besiegelt das Ende von WhatsApp-Newslettern.

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Was droht Abonnenten von WhatsApp Newslettern?

Wer einen WhatsApp-Newsletter abonniert hat, braucht zum Glück keine rechtlichen Folgen befürchten und verstößt nicht einmal gegen die FAQ. Der Missbrauch geht immer nur von den Versendern aus. Privatpersonen können durch den Massenversand von Nachrichten, zum Beispiel über die Broadcastfunktion, nur ins Visier geraten, wenn sich diese regelmäßig an eine sehr große Zahl an Nutzern richten und klar ein privates Interesse übersteigen.