Neue Router auf der Cebit

Was kann AVMs neue Hightech-Fritzbox 7590?

Bild der Fritzbox 7590
Die neue Fritzbox 7590 kommt im neuen Design daher.
Foto: AVM

AVM stellt mit der Fritzbox 7590 und der Fritzbox 6590 Cable zwei neue Router-Flaggschiffe vor. Was machen sie besser als die hochgelobten Vorgänger?

Der Branchentreff Cebit in Hannover ist nicht unbedingt bekannt für spektakuläre Neuerscheinungen, in diesem Jahr stellt aber immerhin Router-Hersteller AVM sein langerwartetes VDSL-Topmodell vor: Die Fritzbox 7590, Nachfolger der beliebten Fritzbox 7490. Auffällig ist zunächst das neue, abgerundete Gehäusedesign, deren Anzeige-LEDs endlich einen kleinen Helligkeitssensor verbaut haben und nun bei Dunkelheit das Licht etwas zurückfahren.

Die Fritzbox 7590 ist wie der Vorgänger kompatibel mit nahezu allen gängigen Standards, zudem – und das ist neu – soll sie mit Supervectoring 35b klarkommen. Damit sollen auch über die normale Kupferleitung Geschwindigkeiten bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sein. Derzeit bietet noch kein Anbieter Supervectoring 35b an, die Telekom will wohl Ende 2017 oder Anfang 2018 damit starten.

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Ansonsten bietet die Fritzbox 7590 vieles von dem, was auch der Vorgänger bereits hatte: Acht Antennen stehen für die WLAN-Verbindung bereit, vier davon mit 5 Gigahertz (laut AVM mit bis zu 1.733 Mbit/s), die anderen vier mit 2,4 Gigahertz (bis zu 800 Mbit/s). Diese Multi User MIMO genannte Technik soll das WLAN-Netz auch bei weiteren Entfernungen oder hoher Auslastung stabil halten. Diverse Anschlüsse wie vier Gigabit-LAN-Ports, zwei USB-3.0-Buchsen und zwei Telefonanschlüsse sind auch verbaut.

Das neue Top-Modell von AVM kommt im Mai zum Preis von 269 Euro in den Handel.

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Neue Fritzbox auch für Kabelanschlüsse

Neben der Fritzbox 7590 hat AVM auf der Cebit auch ein neues Kabel-Modell gezeigt: Die Fritzbox 6590 Cable. Bei den WLAN-,  LAN- und Telefon-Funktionen entspricht sie weitestgehend der Fritzbox 7590 (allerdings nur mit USB-2.0-Anschlüssen), hat aber statt des DSL-Modems eines für Kabel-Internetverbindungen verbaut: Das DOCSIS-3.0-Modem soll Daten mit bis zu 1,7 Gigabit pro Sekunde herunterladen, Uploads wären theoretisch mit bis zu 240 Mbit/s möglich. Die Fritzbox 7590 soll im Juni für ebenfalls 269 Euro erhältlich sein.

Um auch ältere Computer mit neueren WLAN-Technologien aufzurüsten, gibt es ab Sommer 2017 zudem einen neuen WLAN-Stick. Für rund 40 Euro bringt der FritzWLAN-Stick AC 430 Mehrfachverbindungen mit Multi-User MIMO und funkt im 2,4- sowie im 5-Gigahertz-Band. Laut AVM sollen damit Verbindungen von bis zu 433 Megabit pro Sekunde möglich sein.