29. November 2016, 11:43 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Jeremy Clarkson, der ehemalige Moderator des Automagazins „Top Gear“, startet gemeinsam mit seinen Kollegen Richard Hammond und James May ein eigenes soziales Netzwerk: Drivetribe.
Er ist eine Legende unter Auto-Fans: Jeremy Clarkson gelangte als Moderator von „Top Gear“ zu Weltruhm. Das Automagazin, das der 56-Jährige mehr als Jahrzehnt moderierte, gilt mit 350 Millionen Zuschauern als eine der, wenn nicht sogar DIE erfolgreichste Doku-Sendung der Welt. Mittlerweile steht Clarkson bei Amazon unter Vertrag und produziert gemeinsam mit seinen früheren „Top Gear“-Mitstreitern Richard Hammond und James May die Sendung „The Grand Tour“.
Pünktlich zum Sendestart setzt Clarkson nun noch einen drauf. Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen startet er Drivetribe, ein soziales Netzwerk für Autoverrückte. Bei der Vorstellung der Plattform beweist der für seinen Sarkasmus berüchtigte Clarkson Humor: „Ich verstand Drivetribe nicht, bis Richard Hammond mir sagte, es sei wie YouPorn – nur für Autos.“
Die drei ehemaligen „Top Gear“- und jetzigen „The Grand Tour“-Moderatoren: Richard Hammond, Jeremy Clarkson und James May.Foto: Drivetribe Foto: Drivetribe
Heiße Auto-Girls und Rennspiel-Gamer
Und so sieht das neue Online-Paradies für Autonarren aus: Auf der Webseite Drivetribe.com, die am 28. November online ging, können Nutzer sich via Facebook einloggen. Drivetribe dient als Plattform, auf der sich Autofans miteinander vernetzen können.
Die Tribes sind eigene Communitys, denen man folgen kann. Das Themenspektrum ist breit gefächert.Foto: Drivetribe
Man kann verschiedenen „Tribes“ folgen, darunter den Tribes der drei Moderatoren Hammond, May und Clarkson. Tribes sind ähnlich wie Facebook-Seiten eine Möglichkeit, um Follower zu sammeln und Inhalte in deren Timeline zu posten. Jeder Nutzer kann eigene Tribes gründen, mittlerweile gibt es eine entsprechend breite Auswahl: von Rennspiel-Gamern über heiße Auto-Girls bis hin zu Porsche-Fans haben sich in kurzer Zeit etliche Communitys gegründet.
In der eigenen Timeline tauchen die Beiträge auf, die man dann kommentieren oder „bumpen“ kann.Foto: Drivetribe
Beiträge, die in der eigenen Timeline auftauchen, können Nutzer nicht nur kommentieren, sondern auch mit einem „Bump“ markieren. Ein Bump ist das Pendant zu einem Like in anderen sozialen Netzwerken. Zusätzlich zu der Online-Plattform gibt es auch eine App für Android-Smartphones und iPhones.
In einer Pressemitteilung urteilt Clarkson über das neue Online-Portal: „Das Internet ist grandios. Man kann Pandas beim Niesen zuschauen und herausfinden, wann Hochwasser auf den Osterinseln ist. Aber vor Drivetribe gab es noch nicht die eine Plattform für Menschen, die Autos lieben.“
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